Second Life erhält zweites Leben im Browser

10. Juni 2010 | by Fritz Effenberger

Das Geschäftsmodell von Linden Lab (Betrieb einer virtuellen Welt, finanziert von Verkäufen von virtuellen Grundstücken gegen echtes Geld) wollte sich nach Abklingen des Second-Life-Hypes (der weitgehend auf Missverständnissen beruhte) nicht so Recht zum Positiven hin entwickeln.

Also kündigt Mark Kingdon, Chief Executive von Linden Lab eine Restrukturierung an. Präziser: Ein Drittel der Mitarbeiter verlieren den Job.

Technisch interessant ist die Abwendung vom Client zugunsten des Browsers. Second Life soll zukünftig im Browserfenster laufen, was ja auch schon in anderen 3D-Game-Welten gut funktioniert. Damit erweitert sich die Zielgruppe auf die sehr grosse Gemeinde der Browserbesitzer.

Wenn Linden Lab jetzt auch noch Ideen hat, was man in Second Life eigentlich tun kann (ausser, so zu tun, als ob gerade ne Party laufen würde), steht einem zukünftigen Erfolg der Virtuellen Welt nichts mehr entgegen.

[Link]

Mehr bei TechFieber zum Thema: , ,

Comment (1)

  1. […] Zweiter Versuch: "Second Life" wird mobil 11.06.2010 aus FTD, S.6 – Der große Hype um "Second Life" ist längst verflogen – anstatt als Avatar durch virtuelle Welten zu streifen, treffen sich die User lieber in Online-Communities wie StudiVZ oder Facebook, und auch das Interesse der Werbetreibenden an der 3-D-Welt scheint rückläufig. Nun reagiert "Second Life"-Betreiber Linden Lab mit dem Abbau von rund 30 Prozent der Belegschaft und kündigte darüber hinaus an, das Programm browserbasiert auf mobilen Endgeräten anzubieten. Neuen Schwung soll dabei vor allem die Eingliederung in soziale Netzwerke bringen. Lesen Sie auch: basicthinking.de: Second Life drängt ins soziale und mobile Netz techfieber.de: Second Life erhält zweites Leben im Browser […]

Antwort schreiben