
Der britische Energiekonzern BP hat Suchbegriffe wie “Ölkatastrophe” oder Ähnliches im Internet gekauft. Das bestätigte BP-Sprecher Toby Odone gegenüber dem US-Fernsehsender ABC News. Demnach hat der Konzern bei Internet-Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing derartige Begriffe gegen Geld reserviert.
Sucht ein Nutzer nun etwa nach “oil spill”, englisch für Ölkatastrophe, erscheint an oberster Stelle ein Link auf die Homepage des Konzerns. Dort stellt BP seine Sicht der Dinge dar. Die Aktion kostet den Ölkonzern laut Expertenschätzung täglich etwa 10.000 US-Dollar.
BP ist seit der Katastrophe häufig wegen der Meldung falscher Zahlen im Bezug auf die Menge des austretenden Öls kritisiert worden.
[mei/dts/ Foto Josh Hill/cc]
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