Digi-Revival: Comics erobern das Internet – Smartphones, Apple iPad & Co. sei Dank

29. Mai 2010 | by TechFieber.de

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Gedruckte Comic-Zeitschriften könnten mit dem neuen Tablet-Computer iPad von Apple einen ernsthaften Konkurrenten bekommen. Auch im Internet seien digitale Comics immer mehr auf dem Vormarsch, berichteten die Veranstalter des Comic-Salons in Erlangen.

In gezeichneten digitalen Tagebüchern verarbeiteten manche Comic-Fans ihre täglichen Erfahrungen und stellten ihre Comic-Strips zur Schau. Ob diese Digitalisierung eine Zukunft hat oder die gedruckten Versionen auch in Zukunft beliebter sind, wollen Zeichner, Produzenten und Internetexperten aus aller Welt auf dem Internationalen Comic-Salon vom 3. bis 6. Juni diskutieren.

In Comics sollen nicht nur Kindergeschichten vermittelt werden, sondern auch anspruchsvolle Stoffe für Erwachsene. «Unsere Geschichten sind nicht nur lustig und schön anzuschauen, sondern transportieren auch Inhalt», sagt der Comic-Autor Peer Meter. In seinen «Graphic Novels», wie es im Fachjargon heißt, präsentiert er beispielsweise die Taten eines deutschen Serienmörders Anfang des 20. Jahrhunderts. Meter versteht seine Werke als «gezeichnete Literatur», bei denen Qualität und nicht Umsatzzahlen im Vordergrund stehen.

Farbigen Bildchen in amerikanischen Zeitungen gelten als Ursprung der heutigen Comics. Ende des 19. Jahrhunderts seien sie das erste Mal veröffentlicht worden. In den letzten Jahren hätten diese kurzen Comic-Geschichten zurück in die deutschen Zeitungen gefunden. Sie seien wesentliche Impulse für den gesamten deutschen Markt, berichteten die Veranstalter des Festivals. Der alle zwei Jahre veranstaltete Internationale Comic-Salon mit angegliederter Comic-Messe gilt als eines der renommiertesten Festivals grafischer Literatur in Europa.

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