Datendiebe unter Druck: Google soll weltweit Kamera-Fahrten für „Street View“ stoppen

25. Mai 2010 | by TechFieber.de

google street view stoppt

Erhöhter Druck auf den Internet-Riesen Google: Der Web-Konzern aus dem Silicon-Valley hat anscheinend erst mal ausgeknipst – und will bis auf weiteres keine Straßen und Gebäude für den Internet-Mapping-Dienst «Street View» mehr filmen. Und das nicht nur hierzulande, sondern gleich weltweit.

Nach erheblichen Protesten in Deutschland entschloss sich Google, weltweit keine Autos mehr mit Kameras durch die Straßen zu schicken, bestätigte ein Google-Sprecher den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwochausgabe).

Google hatte vergangene Woche zugegeben, auch private Daten aus offenen Internet-Funknetzen gespeichert zu haben. «Wir haben einen Fehler gemacht, den wir sehr bedauern und für den wir uns entschuldigen. Wir sind dem Vertrauen der Nutzer nicht gerecht geworden und setzen alles daran, es wieder zu gewinnen», sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck dem Blatt. Der für Google zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gehe davon aus, dass die Autos erst wieder fahren, wenn sie umgerüstet sind und keine Daten aus WLAN-Netzen mehr empfangen können.

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