[Mobilfunk] Netzagentur gibt sich ist zufrieden mit Ausgang der Mobilfunk-Frequenz-Auktion – und 4,4 Milliarden Euro Einnahmen

21. Mai 2010 | by TechFieber.de

netzagentur frequez auktionDer Poker um die Mobilfunkfrequenzen ist vorbei. „Niemand ist leer ausgegangen. Alle Bieter konnten ihr Spektrum mehr als verdoppeln“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth am Freitag in Mainz. Am Donnerstagnachmittag war der Hammer gefallen. Sechs Wochen lang hatten die vier deutschen Mobilfunkbetreiber für ein Frequenzpaket von insgesamt 360 Megahertz gesteigert. Das ist mehr Spektrum als bislang in Deutschland überhaupt für Mobilfunk zur Verfügung steht.

Am Ende zahlten die vier Bieter – die Deutsche Telekom, Vodafone , Telefonica 02 und E-Plus – insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Kurth zeigte sich mit dem Erlös zufrieden, auch wenn Analysten und Ratingagenturen teilweise mit bis zu acht Milliarden Euro gerechnet hatten: „Wir haben heute ein realistisches Ergebnis, das dem Marktwert entspricht“, sagte der Netzagentur-Chef. Ziel der Auktion sei es nie gewesen, die Einnahmen des Staates zu maximieren.

Die neuen Frequenzen sollen dazu genutzt werden, Internet auf dem Land auszubauen. Außerdem wollen die Mobilfunkanbieter ihre Netze für den erwarteten Boom von mobilen Datendiensten wappnen. Besonders begehrt ist die so genannte Digitale Dividende – Frequenzen, die durch die Umstellung des Rundfunks auf Digitaltechnik frei geworden sind. Die sechs Blöcke teilten Telekom, Vodafone und Telefonica O2 unter sich auf.

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