Wiederverkaufsgebühr für gebrauchte Unterhaltsprodukte

12. Mai 2010 | by Fritz Effenberger

Der derzeit grösste Spielevertrieb, Electronic Arts, will zukünftig Geld von Käufern gebrauchter Spiele verlangen, wenn diese damit die Online-Funktionen nutzen wollen; zumindest in den USA.

Wer dort ein gebrauchtes Spiel über GameStop oder einen ähnlichen Einzelhändler erwirbt, bekommt demnach einen Freischaltcode im Wert von 10 US-Dollar, der es ihm ermöglicht, das Game auch im Online-Multiplayer-Modus zu benutzen.

Hier handelt es sich allerdings um eine Vereinbarung zwischen EA und GameStop – in Deutschland dürfte der Versuch, dieses Geschäftsmodell einzuführen, an den geltenden Gesetzen scheitern.

Wir müssen uns aber auf zunehmende Begehrlichkeiten der Unterhaltungsindustrie einstellen, die mit stärkerem Druck auf den Gesetzgeber versuchen werden, den digitalen Gebrauchtmarkt für Spiele, Filme, Bücher und Musik auszuhebeln.

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