[OpenSource] Linux wird benutzerfreundlicher, schneller, bunter

11. Mai 2010 | by Fritz Effenberger

Linux-Distributor Canonical stellte die zukünftigen Entwicklungslinien seines zunehmend beliebteren Ubuntu-Linux vor. Für den wichtigen Bereich der Kleinbildschirme (Netbooks,  Tablets) ist die Ubuntu Unity Oberfläche gedacht: Aufgeräumter und durchdachter als Betriebssystem-Oberflächen aus dem Desktop-Bereich, bringt Unity zum Beispiel animierte Icons, die weit mehr Informationen auf kompaktem Raum vermitteln als das bei grossen Bildschirm-Typen nötig wäre.

Ubuntu verlässt damit die gewohnten Pfade der Gnome-Shell und orientiert sich mehr an der Benutzerführung von Smartphones, was tatsächlich echte Vorteile verspricht. Ubuntu Light dagegen ist für „Instant On“ Computer gedacht, also Rechner, die mit SSDs oder Flashram für minimale Bootzeiten gedacht sind.

Ubuntu Light kann auf Computern zusätzlich zum vollständigen Betriebssystem (auch Windows) installiert werden, um so elementare Funktionen (Email, Musikhören, Surfen, IM) auf Abruf und ohne Verzögerung zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklungen sollten bis zum Erscheinen von Ubuntu 10.10 „Maverick Meerkat“ im Oktober dieses Jahres fertig sein.

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