[Round-up] Springer-Verlag: Werbe-Markt zieht an, Digital-Geschäft boomt

11. Mai 2010 | by Reah

Springer verlag werbe marktXXXXX LogoGetragen vom Aufschwung an den Werbemärkten und dem Ausbau des digitalen Geschäfts ist die Axel Springer AG mit Zuwächsen bei Erlösen und Ergebnis ins Jahr 2010 gestartet. Das bereinigte Konzernergebnis legte von Januar bis März gegenüber dem Vorjahresquartal um 77,4 Prozent auf 62 Millionen Euro zu, wie der Berliner Medienkonzern am Dienstag mitteilte. Die Rendite, bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), wuchs von 13 auf 18 Prozent.

Bereits Ende April hatte Axel Springer auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatzanstieg um 7 Prozent auf 663,7 Millionen Euro mitgeteilt sowie ein Ebitda von 119,2 Millionen Euro. Beide Angaben bestätigte das Unternehmen nun bei Vorlage der umfassenden Erstquartalszahlen.

Das stärkste Wachstum liefert derzeit das Segment Digitale Medien. Hier stieg der Umsatz im Startquartal von 105 Millionen auf 160 Millionen Euro. Die digitalen Medien profitierten sowohl von der erstmaligen Konsolidierung der neu erworbenen Gesellschaften StepStone, Digital Window und Perfiliate (buy.at) als auch von Erlössteigerungen bei Content-Portalen und weiteren Online-Angeboten, wie Springer mitteilte. Einen leichten Erlösrückgang verzeichnete das umsatzstärkste Segment, die Zeitungen national. Hier sanken die Einnahmen von 292 Millionen auf 289,4 Millionen Euro.

«Die Transformation in die digitale Welt bietet für ein Inhalte-Unternehmen viel mehr Chancen als Risiken, und die sehr hohen Gewinnmargen der Zeitungen und Zeitschriften zeigen: Der Abgesang auf das Print-Geschäft ist falsch», konstatierte der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner. Dem Verlag Axel Springer sei es gelungen, «einen neuen Rekord für das Ergebnis eines ersten Quartals» aufzustellen.

Bereits Mitte April hatte Axel Springer seine Prognose angehoben und rechnet nun für 2010 mit einem deutlichen Anstieg beim Konzernumsatz. Die zuvor angekündigte Steigerung des Ebitda von etwa 10 Prozent soll deutlich übertroffen werden.

Am Dienstag wagte Springer auch einen optimistischen Blick auf das kommende Jahr. Sofern sich die konjunkturelle Belebung fortsetzt, gehen die Berliner für das Geschäftsjahr 2011 von einer weiteren leichten Steigerung bei Umsatz und Ebitda aus. Dabei werde der kontinuierliche Ausbau des internationalen und digitalen Geschäfts wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sein.

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