[GamingFieber] Wimmelbilder und Zauberstifte: PC-Spiele für Kinder

11. Mai 2010 | by TechFieber.de

PC Spiele  Kinder GamingFieber

Auf viele Kinder im Vorschulalter haben sie geradezu magische Anziehungskraft: die Spiele, mit denen sich die älteren Geschwister oder die Eltern am Computer die Zeit vertreiben.

Sie wecken den Wunsch bei den Kleinen, selbst die Maus in die Hand zu nehmen und loszulegen. Das dürfen sie durchaus tun. Damit sie dabei nicht überfordert werden, aber nur mit altersgerechter Software. Hier kommt eine Auswahl aktueller und empfehlenswerter Titel:

«Emil und Pauline auf dem Land» vom USM-Verlag ist speziell für Vorschulkinder konzipiert worden. Dabei stand im Vordergrund, dass sie die Software selbstständig bedienen können und nicht auf Hilfe der Großen angewiesen sind. Herzstück sind Wimmelbilder mit Motiven vom Bauernhof. Auf jedem Bild warten spannende Spiele: Gegenstände anhand von Geräuschen oder Ausschnitten zu erkennen oder in jeweils neun Puzzleteile zerlegte Dinge wieder zusammenzusetzen, sind einige davon.

Besonders knifflig ist das Taschenlampen-Spiel: Bestimmte Dinge in einem abgedunkelten Raum mit dem Lichtkegel einzufangen, ist hier die Aufgabe. Insgesamt gibt es neun Spiele, die in den verschiedensten Kombinationen in den Wimmelbildern auftauchen. Eines eint sie: Sie sollen Konzentration und Hörwahrnehmung, aber auch Gedächtnis und logisches Denken spielerisch fördern. Die Bilder sind allerdings so detailliert ausgefallen, dass es schon Spaß macht, sie einfach nur anzuschauen. Das Spiel ist von Mai an für knapp 17 Euro zu haben.

Für kleine Computerspieler mit kreativen Köpfen ist «Max and the Magic Marker» gedacht. Ebenjener Max bekommt eines Tages einen orangefarbenen Stift in die Hände. Was er damit zeichnet, erwacht zum Leben – und schon wird er in eine abenteuerliche Geschichte hineingezogen. Er und mit ihm der Spieler muss Aufgaben lösen, der magische Stift hilft dabei.

Was das heißt? Muss Max etwa einen breiten Fluss überqueren, kann er mit dem Stift eine Brücke zeichnen. Doch alles Gezeichnete folgt den Gesetzen der Schwerkraft: Wird die Brücke am Ufer nicht richtig verankert, stürzt sie in den Fluss. Hinzu kommt, dass der kleine Held Farbkugeln einsammeln muss, damit sein Stift gut gefüllt bleibt. Den Lösungsideen der Spieler, sind kaum Grenzen gesetzt. Der Titel von The Games Company steht für knapp 20 Euro in den Läden.

Mit «Toy Story Mania!» bringt Disney Interactive rechtzeitig vor dem Kinostart des dritten «Toy Story»-Films ein Spiel in den Handel. Genau genommen handelt es sich dabei um eine Sammlung von Minispielen, bei denen es etwa darum geht, unterschiedlichste Ziele anzuvisieren und zu treffen. Mal sind des Luftballons, die platzen müssen, mal sollen Ringe auf bestimmten Gegenständen landen. Das Hütchenspiel wiederum dreht sich um die Frage, in welcher Tasse das Geldstück platziert wurde – während die Tassen auf einem Karussell rotieren.

Sehr angenehm, da in etlichen Fällen sicher Frust bei den Kindern vorbeugend, ist: Ein Level muss nicht unbedingt erfolgreich beendet werden, ehe es eine Stufe weitergehen kann. Das schnelle Spiel für zwischendurch ist auch für die Nintendo-Konsole Wii erschienen. Hier können bis zu vier Kinder gegeneinander antreten. Der PC-Titel kostet knapp 20 Euro, die Wii-Variante doppelt so viel.

Bei «youda legend – Der Fluch des Amsterdamer Diamanten» sind gute Augen gefragt. Denn wer das Krimi-Spiel meistern will, muss bestimmte Gegenstände finden. Sie verbergen sich wie bei «Emil und Pauline auf dem Land» in Wimmelbildern. Hat der Spieler einen davon entdeckt und angeklickt, verschwindet er aus einer Kiste, und die Lösung ist ein Stück näher.

Aber so einfach, wie sich das anhört, ist es nicht. Denn da ist etwa ein Bleistift zu einer Gardinenstange geworden, oder ein Krebs versteckt sich in einem Gerberastrauß. Wer einen Gegenstand partout nicht findet, kann allerdings einen Kompass zu Hilfe nehmen. Die Bilder zeigen diverse Orte in der niederländischen Metropole Amsterdam – und es ist beeindruckend, wie detailreich sie gestaltet sind. Der Knobelspaß vom Anbieter Purple Hills kostet knapp 10 Euro.

[Photo dpa]

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Kommentare (2)

  1. kat says:

    Ich find s ja besser wenn vorschulkinder lieber noch mit realen Spielen spielen. aber anscheinend kann man den Fortschritt nicht mehr aufhalten, dann ist es vielleicht besser wenn die kleinen extra zugeschnittene Spiele für ihr alter haben, anstatt irgendwas anderes zu spielen…

  2. […] http://www.techfieber.de/2010/05/11/gamingfieber-wimmelbilder-und-zauberstifte-pc-spiele-fur-kinder/ Auf viele Kinder im Vorschulalter haben sie geradezu magische Anziehungskraft: die Spiele, mit denen sich die älteren Geschwister oder die Eltern am. […]

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