Wettersatellit: ESA soll Einspruch der Bundesregierung bei Satelliten-Projekt zurückweisen

5. Mai 2010 | by TechFieber.de

Im Streit um die industrielle Federführung bei dem milliardenschweren europäischen Wettersatelliten-Projekt MTG ist einem Pressebericht zufolge eine Entscheidung gefallen. Die Europäische Weltraumagentur ESA habe den Einspruch der Bundesregierung gegen die Vergabe des Milliardenauftrags für den Bau von Wettersatelliten an das Bremer Familienunternehmen OHB <OHB.ETR> zurückgewiesen, berichtet die „WirtschaftsWoche“ in ihrer Online-Ausgabe am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache befasste Kreise. Um den Auftrag hatte sich auch die Airbus-Mutter EADS <PEAD.PSE> <EAD.ETR> beworben. „Die Entscheidung ist gefallen“, heißt es laut WirtschaftsWoche in den Kreisen.

Damit habe die Gruppe um OHB, die der französische Thales-Konzern CSF.FSE> <PHO.PSE> anführt, den Auftrag zum Bau von insgesamt sechs Wettersatelliten im Wert von 1,5 Milliarden Euro praktisch sicher, heißt es.
Die ESA hatte den Auftrag für die Wettersatelliten bereits im März nach einem Ausschreibungsverfahren an OHB/Thales vergeben. Daraufhin erhob die Bundesregierung Einspruch. Deshalb durchleuchtete ein spezielles Gremium der ESA mit externen Experten das Verfahren erneut. „Sie kamen zu dem Schluss, das Verfahren ist korrekt und transparent verlaufen“, schreibt wiwo.de mit Verweis auf die Kreise.

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