[Börse] DAX schließt fast unverändert, im TecDax fallen Aixtron, Manz Automation und Medigene

30. April 2010 | by TechFieber.de

Börse TecDax Dax Die Aktienbörse in Frankfurt hat heute überwiegend unverändert geschlossent. Das wichtige Börsenbarometer wurde zum Schluss mit 6.135,70 Punkten berechnet und damit 0,15 Prozent schwächer als am Vortag. Am kräftigsten zulegen konnten heute die Aktien von Siemens, RWE und MAN. Die Anteilsscheine von BASF, Deutsche Bank und Salzgitter ließen am stärksten nach.

Belastend wirkten vor allem die Vorgaben aus New York, wo die Nachricht von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Bank Goldman Sachs wegen des Verdachts auf Betrug die Wall Street ins Minus zog. Auch das Warten auf das Hilfspaket für Griechenland drückte etwas auf die Stimmung. Der Leitindex DAX verlor 0,2 Prozent auf 6136 Punkte. Der MDAX gab 0,7 Prozent auf 8359 Zähler nach, und der TecDAX fiel um 0,3 Prozent auf 803 Punkte.

Im TecDAX verloren Aixtron 4,6 Prozent auf 23,81 Euro. Manz Automation und Medigene fielen um jeweils rund drei Prozent. Tagessieger waren Singulus, die sich 8,1 Prozent auf 6,30 Euro verbesserten. Centrotherm legten 4,4 Prozent auf 31,35 Euro zu.

An der Wall Street brachen die Aktien von Goldman Sachs um 8,1 Prozent ein. Auch die unter dem Strich etwas schlechter als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten belasteten die Stimmung. Bis 17.45 Uhr MESZ fiel der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 11 155 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index verlor 0,6 Prozent auf 2498 Zähler.

Der Euro fiel bis zum Abend wieder unter die Marke von 1,33 Dollar und wurde zu 1,3298 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,3315 Dollar festgestellt.

Zu den schwächsten Werten im DAX gehörten Deutsche Bank, die sich um 2,2 Prozent auf 52,26 Euro verbilligten, und Commerzbank mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 5,93 Euro. Metro verloren trotz guter Quartalszahlen 1,1 Prozent auf 45,16 Euro. Dagegen stiegen Siemens um 2,0 Prozent auf 74,34 Euro. Das Unternehmen hatte eine Restrukturierung seiner Medizintechniksparte bekanntgegeben. MAN und RWE legten jeweils gut ein Prozent zu.

In der zweiten Reihe führten Klöckner & Co. die Verlierer an. Das Minus betrug 4,2 Prozent auf 20,03 Euro. HeidelbergCement gaben 3,6 Prozent auf 46,77 Euro nach. Dagegen ging es für Heidelberger Druckmaschine um 6,1 Prozent nach oben. Die Aktien verteuerten sich nach einer Kaufempfehlung auf 6,35 Euro. Gesucht waren auch Gildemeister (plus 3,6 Prozent) und ElringKlinger (plus 2,1 Prozent).

tf/mon/dddp

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