[Medien] Berliner Zeitungskrieg: Springer will doch kein Markt-Test für «B.Z. am Abend»

15. April 2010 | by TechFieber.de

X Die Axel Springer AG verzichtet auf den Markttest für die «B.Z. am Abend» in Berlin. Nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Grundlagen des Projekts habe Springer entschieden, dieses derzeit nicht weiter zu verfolgen, teilte der Verlag am Donnerstag in Berlin mit. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.

Springer hatte in Berlin mit dem geplanten Markttest für Unruhe im regionalen Blätterwald gesorgt. Am Dienstag war bekanntgeworden, dass der Verlag ab Montag (19. April) in den drei Ost-Berliner Stadtteilen Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf neben dem Stammtitel «B.Z.» auch eine abgespeckte Version herausbringen wollte. Die mit «B.Z. am Abend» betitelte Ausgabe sollte 40 Cent kosten.

Beim «Berliner Kurier», dem Konkurrenzblatt aus dem Ostteil der Stadt, war von einem «hochaggressiven Angriff» die Rede. Die Zeitung erscheint im Berliner Verlag, der wiederum der Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg gehört. Das Verlagshaus hatte am Mittwoch seinerseits angekündigt, mit einer Zeitung in den West-Berliner Markt zu gehen. Der Start von «Express» war für den 26. April angekündigt. Voraussichtlich 40 Cent und damit ebenso viel wie die «B.Z. am Abend» sollte die Revanche kosten.

tf/mei/ddp

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