Macbooks: Mehr Grafikleistung und Laufzeit durch neue Hybrid-Technik

15. April 2010 | by Fritz Effenberger

Notebooks sollen einerseits Desktop-PCs ersetzen können, indem sie eine Grafikleistung bereitstellen, die für moderne Spiele und Bild/Video-Bearbeitung ausreicht. Andererseits soll der Akku so lange wie irgend möglich durchhalten: Wer will denn schon auf die wundervolle Bequemlichkeit des Mobilen Arbeitens verzichten?

Um diesen Balance-Akt zwischen Leistung und Mobilität zu erreichen, führten Hersteller unterschiedliche Arbeitsweisen ein. AMD setzt bei seinen ATI/Radeon-Grafikchips auf ein einfaches Konzept: Volle Grafikpower nur bei angeschlossenem Netzteil, im Batteriebetrieb geht das Notebook immer in den Energiesparmodus.

Das sorgt für lange Nutzungszeiten, gestattet aber keine Actiongames fernab der Stockdose.

Nvidia entwickelte mit Optimus eine Softwarelösung, die nachprüft, welches Programm gerade läuft, und aktiviert demnach wahlweise die 3D-Elektronik oder den stromsparenden Chipsatz. Allerdings bleiben dabei noch Fragen offen, und die Energie-Einsparung bleibt deutlich hinter dem technisch möglichen zurück.

Apple integriert jetzt in seine neuen Macbook Pro 15- und 17-Zoll-Modelle eine selbst entwickelte Technik, die, ähnlich wie bei Nvidia, je nach verwendeter Anwendung über die Wahl des Grafikchips entscheidet.

Die Funktion ist in OS X integriert und sorgt dafür, dass der jeweils nicht eingesetzte Chip völlig abgeschaltet bleibt; nur so können die beachtlichen Batterielaufzeiten von bis zu 9 Stunden erreicht werden.

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