[Business] EU: Griechenland will Finanzbedarf lieber am Markt befriedigen

14. April 2010 | by TechFieber.de

X Griechenland will nach Aussage von Finanzminister Giorgos Papakonstantinou seinen Finanzbedarf weiter am Kapitalmarkt befriedigen und würde nur im Notfall die EU um Finanzhilfen bitten. «Der Gebrauch des Hilfsmechanismus ist nicht unsere erste Wahl», sagte Papakonstantinou am Dienstag im griechischen Fernsehen. «Unsere erste Wahl ist, an die Märkte zu gehen.»

Wenn es aber aus verschiedenen Gründen – beispielsweise wegen der Zinsen – nötig sein sollte, «dann werden wir darum ersuchen, den Mechanismus zu aktivieren», sagte der griechische Finanzminister.

Kein Land werde seine Zustimmung zum Hilfsprogramm verweigern können. «Ich denke, es wäre sehr schwierig für ein Land nicht zuzustimmen … in Anbetracht der vorhergehenden positiven Empfehlung von EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB)», erklärte Papakonstantinou.

Die Finanzminister des Euroraums hatten am Sonntag beschlossen, Griechenland bei Notwendigkeit im ersten Jahr nach Anforderung von Hilfen bis zu 30 Milliarden Euro an Krediten zu einem Zinssatz von etwa 5 Prozent zur Verfügung zu stellen. Ein solches Programm solle jedoch nur auf ausdrückliche Bitte Griechenlands in Gang gesetzt werden, was bislang noch nicht geschah. Zusätzlich kann Athen auch IWF-Kredite erhalten.

tf/mei/ddp

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