[business] Bayer: Gewinn bricht 15 Prozent ein

26. Februar 2010 | by TechFieber.de

business bayerDer Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise teils deutliche Einbußen beim Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Wie der DAX-Konzern am Freitag mitteilte, sanken die Erlöse binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent auf knapp 31,17 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank um mehr als 15 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Der Gewinn ging deutlich um rund ein Fünftel auf 1,36 Milliarden Euro zurück.

Während die Umsätze in der Gesundheits- und Pflanzenschutzsparte gegenüber 2008 zulegten, brachen die Erlöse im Kunststoffbereich um mehr als ein Fünftel ein. Grund für den Rückgang waren den Angaben zufolge sowohl niedrigere Verkaufspreise als auch geringere Absatzmengen. Letztlich fiel das operative Ergebnis der Sparte in den Minusbereich. «Während zu Jahresbeginn weltweit extreme Umsatzeinbußen zu verzeichnen waren, erholte sich das Geschäft im Jahresverlauf deutlich», sagte Vorstandschef Werner Wenning.

«Wir waren in einem schwierigen Umfeld erfolgreich, und wir sind optimistisch für die Zukunft», sagte Wenning mit Blick auf das Konzernergebnis. Das Ziel für das Geschäftsjahr sei «annähernd» erreicht worden. Bayer hatte die Begrenzung des Erlösrückgangs auf fünf Prozent angestrebt.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr zeigte sich der Konzern optimistisch. Der Umsatz soll währungs- und portfoliobereinigt um mehr als fünf Prozent wachsen. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und vor Sondereinflüssen erwartet Bayer einen Anstieg Richtung 7 Milliarden Euro, nach 6,47 Milliarden Euro im Vorjahr.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll künftig für den Ausblick als relevante Kennziffer herangezogen werden. Hier prognostiziert das Unternehmen für 2010 einen Anstieg um etwa 10 Prozent.

Weltweit beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben 108 400 Mitarbeiter.

tf/jwu/ddp
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