Billig-Laptops: 500-Euro-Notebooks im Dauertest nur wenig robust – Testsieger Lenovo

26. Februar 2010 | by Reah

Laptop

Günstiger ist nicht immer besser: Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 verdrängt die Vorgänger-Versionen XP und Vista zunehmend vom Markt. Auf aktuellen Notebooks kommt meist bereits das neue Windows zum Einsatz. Auf den Geräten ist in der Regel die Home-Premium-Version von Windows 7 vorinstalliert. Der Nutzer hat dabei die Wahl zwischen einer 32- und einer 64-Bit-Variante. Letztere bringt aber nur einen Schub, wenn vier Gigabyte oder mehr Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen.

Wer um die 500 Euro in ein neues Modell investiert, erhält dafür inzwischen vergleichsweise rechenstarke Notebooks. Selbst in den günstigen Geräten kommen mittlerweile Zweikern-Prozessoren (Dual Core) zum Einsatz. Sie sorgen auch in der Grafik- oder Videobearbeitung für Tempo. In einem Test der Zeitschrift «Computerbild» (Heft 5/2010) überstanden allerdings alle sechs getesteten Modelle die Vibrations-, Flüssigkeits- und Scharnier-Dauertests nicht unbeschadet.

Testsieger wurde das G550 (NTD3MGE) von Lenovo (Preis 499 Euro). Die Tester bescheinigten dem Gerät ein hohes Arbeitstempo und einen sehr guten Bildkontrast. Das Gerät mit einem Dual-Core-Prozessor von Intel (2,1 Gigahertz Taktfrequenz) hielt im Akkubetrieb fast zwei Stunden lang durch und verfügt über einen HDMI-Anschluss. Wie fast alle Testmodelle hat es einen spiegelnden Bildschirm. Wegen der kontrastreichen Darstellung störte dies aber vergleichsweise wenig.

Das zweitplatzierte R519-Aura T6500 Seebi von Samsung erhielt von der Redaktion eine Preis-Leistungs-Empfehlung. Das Gerät kostet 449 Euro und setzte sich beim Arbeitstempo bei Bild-, Video- und Tonbearbeitung an die Spitze des Testfeldes. Bei 3D-Spielen berechnete der Grafikprozessor (Nvidia GeForce G105M mit 512 Megabyte Speicher) bei DirectX-9-Spielen durchschnittlich 43 Bilder pro Sekunde. Damit lassen sich auch anspruchsvollere 3D-Spiele zocken. Zudem wurde dem Gerät selbst unter Volllast ein vergleichsweise niedriges Betriebsgeräusch bescheinigt. Ein DVI- oder HDMI-Ausgang fehlt allerdings.

tf/mei/ddp
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