[business] Optimismus trotz 18 Prozent Umsatz-Minus: BASF rechnet mit gutem Geschäft in 2010

25. Februar 2010 | by TechFieber.de

businessDer Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat im vergangenen Jahr angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte, sanken die Erlöse im Vergleich zu 2008 um mehr als 18 Prozent auf 50,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) brach um 43 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Euro ein. Der Gewinn halbierte sich auf 1,4 Milliarden Euro.

Nach einem über den Erwartungen ausgefallenen Ergebnisanstieg im Abschlussquartal verstärke sich allerdings die Zuversicht für das laufende Jahr, hieß es. Die langsame Erholung setze sich fort, erklärte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht. «Das Schlimmste liegt hinter uns, die dunklen Wolken haben sich aber noch nicht verzogen», dämpfte er jedoch allzu große Erwartungen. Für 2010 stellt das Unternehmen ein Umsatzwachstum stärker als die weltweite Chemieproduktion und eine deutliche Verbesserung des Ebit in Aussicht.

2010 werde ein Übergangsjahr mit ungleichmäßiger Entwicklung in den Regionen, erklärte der DAX-Konzern. «Insgesamt ist noch kein selbsttragender dauerhafter Aufschwung erkennbar», sagte Hambrecht weiter.

Wachstum sieht BASF in den meisten Abnehmerindustrien, die allerdings aus einem tiefen Rezessionstal kommen. Insbesondere die Branchen Automobil, Informationstechnologie und Elektroindustrie zeigten wieder Wachstum, hieß es. Da die Lage weiterhin fragil bleibe, sollen die Effizienzsteigerungs- und Sparprogramme konsequent fortgeführt werden. Auch die Investitionsvorhaben sollen weiterhin den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst werden.

Weltweit beschäftigte der Konzern den Angaben zufolge Ende 2009 knapp 104 800 Mitarbeiter.

tf/mei/ddp
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