Das gedruckte Wort kommt angesichts der anhaltenden Krise auf dem Print-Medien-Markt im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr unter Druck: Denn die Medien-Krise mag für die Print-Medien-Zunft einfach kein Ende nehmen.
Der Blick über den Atlantik zeigt, wie präkär die Lage ist: Die Auflagen von US-Zeitschriften sind in der zweiten Jahreshälfte 2009 um mehr als neun Prozent eingeknickt, wie neueste Reichweiten-Studien des amerikanischen “Audit Bureau of Circulations” vorrechnen.
Magazin-Klassiker wie “Newsweek” (minus 41,3 Prozent) oder “Time” (minus 34,9 Prozent) mussten ebenso mächtig Federn lassen wie “SmartMoney” (Minus 37 Prozent), “Good Housekeeping” (Minus 30,7 Prozent) oder “Redbook” (Minus 30 Prozent).
Angesichts der dramatisch fallende Auflagen und den damit verbundenen rückläufigen Werbeeinnahmen verschärft sich die Lage der Printmedien in den USA damit immer mehr.
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Ich glaube nach einer Phase der Marktbereinigung wird sich auch der Printsektor wieder erholen. Aber es wird in Zukunft nicht mehr diese Vielfalt geben – einige Titel werden für immer die Segel streichen.