Nach dem Oettinger-Gau: Verkehrsminister Ramsauer verbietet „Denglish“

30. Januar 2010 | by Alex Reiger

Schützenhilfe aus den eigenen Reihen in „Sachen englische Sprache“ für den künftigen EU-Kommissar Günther Oettinger – sein Parteifreund Peter Ramsauer fordert (zumindest indirekt) Konsequenzen aus dem „Denglish“-Desaster von Oettinger: Der Bundesverkehrsminister legt Wert darauf, dass seine Mitarbeiter deutsch sprechen und schreiben.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat der CSU-Politiker für sein Ressort ein striktes „Denglisch“-Verbot, also die Vermengung deutscher und englischer Begriffe, erlassen.


„Ich will, dass im Haus wieder mehr deutsch gesprochen wird“, sagte Ramsauer. So heißt das „Travel Management“ im Bundesverkehrsministerium künftig wieder „Reisestelle“. Statt „Task Forces“ arbeiten bei Ramsauer jetzt wieder „Projektgruppen“. Statt zum „Inhouse Meeting“ versammeln sich die Ministerialbeamten ab sofort wieder zum „hauseigenen Seminar“. tf/arei//dts

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