Internet: Schneller Surfen auf dem Lande – der besseren Lebensqualität und Geschäfte wegen

21. Januar 2010 | by TechFieber.de

Internet Land Bauernhof.

Ilse Aigner gibt Gas im Internet – und verspricht vollmundig schnellere Breitband-Internet-Verbindungen für den ländlichen Raum in Deutschland. Im laufenden Jahr sei mit einer deutlichen Verbesserung der Breitband-Infrastruktur in der Bundesrepublik zu rechnen – sprich flotte Netz-Anbindungen sollen 2010 flächendeckend verfügbar sein, so die Bundeslandwirtschaftsministerin und CSU-Politikerin heute im Rahmen der „Grünen Woche“ in Berlin.

Aigner schränkte aber ein, vielfach werde wahrscheinlich mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit angefangen. Dies sei aber gegenüber den jetzigen langsamen Verbindungen ein Schritt nach vorn. Der Ausbau sei nicht nur eine Frage steigender Lebensqualität, dies sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Nicht zuletzt auch für den Tourismus-Sektor: Trotz fehlender Breitbandverbindungen führe beim Landtourismus an Internet und E-Mail kein Weg mehr vorbei. Für einen Großteil der Anbieter sei dieser Kommunikationsweg inzwischen unverzichtbar, sagte Frank Wettrich, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus. Eine Befragung habe ergeben, dass Kunden für die Buchungen vor allem das Internet nutzen. Deutlich danach rangierten die telefonischen Anfragen sowie Buchungen per Fax und Brief.

[Photo:  Nicholas_T via Flickr/cc]

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Kommentare (2)

  1. bauernhof says:

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bauernhof erwähnt. bauernhof sagte: Internet: Schneller Surfen auf dem Lande – der bessern …: Für einen Großteil der Anbieter sei dieserKommunikatio… http://bit.ly/5PKQMs […]

  2. tluley says:

    Alle zwei Monate das gleiche Lied von der Notwendigkeit der Anbingung des ländlichen Raumes mit tollen Technologien … Einmal wird das platte Land durch Wimax (war da was?) erschlossen, dann soll die digitale Dividende aus der Patsche helfen. Meine Prognose: der Markt wird es auf dem Land niemals richten und dass eine Ministerin heute 1 Megabit ernsthaft noch als Breitband bezeichnet, ist wirklich bezeichnend. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt …

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