VPRT: Private Rundfunk-Anbieter drohen mit EU-Klagen gegen GEZ

29. Dezember 2009 | by Alex Reiger

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Der Vorsitzende des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Jürgen Doetz, hat vor dem Hintergrund der Diskussion um das Rundfunkgebührensystem mit einer Klage bei der EU-Kommission wegen Wettbewerbsverzerrung gedroht. Doetz sagte der «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe): «Die Rundfunkanstalten expandieren, wie sie wollen, gehen in alle Märkte und machen sich dabei die wachsweichen Formulierungen im Rundfunkvertrag zunutze.«

Diese »Wettbewerbsverzerrung« mache private Programmanbieter kaputt, klagte Doetz. »Bevor in sechs Monaten ein neues Gebührensystem steht, muss es in diesen Fragen klare Antworten geben. Sonst bleibt uns nichts anderes übrig als zu klagen.»

Hintergrund des Ärgers des VPRT sind die zunehmende Expansion der Öffentlich-Rechtlichen auch im Internet. Zuletzt hatte die ARD angekündigt, die «Tagesschau» gratis für Smartphones als sogenanntes App anzubieten. tf/ddp/mar

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Comment (1)

  1. Gernot Weyrich says:

    Weg mit der Zwangsabgabe für diese GEZ Deppen . Lasst uns endlich in Ruhe mit eurer Erpressung. Ihr Klaut dem Kleinen Mann/Frau ihr Eigentum und erpresst ein ganzes Land. Ihr seid nicht besser wie die Raubritter in früheren Zeiten, aber die haben es auch nicht überlebt. Unsere bekloppten Politiker sollten sich in Grund und Boden schämen solch ein Mafiaunternehmen zu unterstützen . Die nächste Wahlen kommen bestimmt . Leute wählt diese Penner ab !!! Die Bananenrepublik Deutschland ist dem Untergang geweiht , die geht mit dem Euro gemeinsam unter ……………wenn unsere Politiker so weiter machen!!

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