Heimkino: Full-HD-Video kommt erst mit Full-HD-Projektor richtig zur Geltung

18. Dezember 2009 | by TechFieber.de

benq w9000 hd projector

Alle Jahre wieder. Weihnachtszeit, Heimkino-Zeit. Die Abende sind lang, und auch das TV-Programm lädt in den Xmas-und Vorweihnachtswochen zum Glotzen ein. Warum also nicht gleich in HD-Video-Qualität?

Filme auf Blu-ray-Disc bescheren bereits kinoähnliche Entertainment-Erlebnisse für kleine Geldbeutel und heimische Wonhstuben. Auf hochauflösenden Fernsehern sehen Blockbuster sehr gut aus – doch die hohe Bildqualität von HD-Filmen auf Blu-ray-Disc komme erst bei Bildgrößen jenseits von zwei Metern Breite richtig zur Geltung, berichtet die Zeitschrift «c’t» (Ausgabe 26/09).

Die erreicht man mit einem Full-HD-Projektor. Das Bild ist dabei besser als in manchem Kinosaal.

Aktuelle Full-HD-Projektoren gibt es ab rund 1000 Euro. Selbst günstige Modelle lieferten in einem Test der Zeitschrift bereits eine sehr gute Bildqualität. Zum Test standen vier Geräte zu Preisen zwischen 1000 und 1400 Euro, darunter drei sogenannte DLP- sowie ein LCD-Gerät.

DLP-Geräte setzen auf eine Spiegeltechnik. Dabei werden die Farben mit einem drehenden Farbrad erzeugt. Die Technik erlaubt den Herstellern eine wesentlich kompaktere Baugröße als bei der Flüssigkristall-Technik. Nachteil der DLP-Geräte ist ein sogenannter Regenbogeneffekt, der vor allem bei Schwarzweiß-Bildern und an kontrastreichen Kanten auftritt und sich durch farbige Blitze bemerkbar macht. Verbraucher sollten sich die Technik deshalb besser vor dem Kauf vorführen lassen.

Zwar lieferten alle vier Modelle laut Testurteil eine auf den ersten Blick beeindruckende Qualität. Doch im Auslieferungszustand stimmten die Farben bei keinem Projektor hundertprozentig. Nutzer sollten deshalb das Bild über das Menü selbst optimal einstellen.

Der H7530D von Acer und der W1000 von BenQ waren mit rund 1000 Euro die günstigsten Testmodelle. Beide arbeiten mit DLP-Technik. Beim Acer-Modell bemängelten die Tester unter anderem den relativ lauten Lüfter. Außerdem wurden Computersignale nicht mit allen RGB-Farben wiedergegeben. Das BenQ-Modell zeigte extreme Farbblitzer und hatte einen zum Ruckeln neigenden Bildprozessor.

Wesentlich ausgereifter und robuster zeigten sich im Test der TW2900 von Epson (1200 Euro) und der HC3800 von Mitsubishi (1400 Euro). Das Epson-Modell liefert laut «c’t» einen kinoähnlichen Bildeindruck. Der Mitsubishi-Projektor erreichte die besten Kontrastwerte. [ddp/akl/esc] [Photo: BenQ w9000 hd projector]

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Comment (1)

  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Jochen Siegle, Heimkino News erwähnt. Heimkino News sagte: #heimkino Heimkino: Full-HD-Video kommt erst mit Full-HD-Projektor richtig … http://bit.ly/7pg3Ox […]

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