Handy-Markt: Blackberry boomt – Palm Pre floppt

18. Dezember 2009 | by Alex Reiger

BlackBerry Bold 9000 von Dushaun.

Schwere Zeiten für den schwer angeschlagenen kalifornischen Mobile-Computing-Pionier Palm – dessen Hoffnungsträger Palm Pre verkauft sich nur schleppend. Dagegen ist der kanadische Rivale Research in Motion (RIM) mit seinen BlackBerry-Handys weiterhin oben auf – sprich RIM verkauft mehr seiner Multimedia-Handys denn je und ist zudem profitabler als jemals zuvor.

In den letzten drei Monaten erwirtschaftete RIM einen Gewinn von satten 628 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 58,6 Prozent entspricht. Der Umsatz stieg in Q3 im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 3,92 Milliarden Dollar.

RIM gewann 4,4 Millionen neue Kunden für den vor allem auf die E-Mail-Nutzung unterwegs ausgerichteten Dienst. Damit gibt es insgesamt rund 36 Millionen BlackBerry-Nutzer, wie RIM nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Palm konnte zwar seinen Verlust deutlich verringern: Auf 85,4 Millionen Dollar von gut einer halben Milliarde vor einem Jahr. Damals hatten allerdings hohe Steuerzahlungen und die Entwicklungskosten für den Hoffnungsträger Palm Pre die Bilanz belastet. Der Umsatz in dem Ende November beendeten zweiten Geschäftsquartal schrumpfte um 59 Prozent auf 78,1 Millionen Dollar.

Palm setzte 783 000 Mobiltelefone ab, das waren 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren massiv Marktanteile verloren und ist dringend auf den Erfolg vor allem des Modells Pre angewiesen, das mit Apples iPhone konkurrieren soll.

[Photo: Dushaun via FlickR/cc]

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