Springer-Zeitungen: Bezahl-Inhalte mit Gratis-Schlupflöchern

16. Dezember 2009 | by TechFieber.de

berliner morgenpost pay content

Die Websites des „Hamburger Abendblatts“ und der „Berliner Morgenpost“ soll es eigentlich nur noch gegen Bares geben (zumindest die regionalen Berichte) – doch die Sperrung der Bezahlinhalte ist äußerst rudimentär umgesetzt worden. Denn über die Suchmaschine Google stehen über die Hintertür sonst verschlossene Inhalte nach wie vor offen. Hintergrund: Diese Offenheit ist sogar gewünscht, da Verlage schließlich auch mit ihrem Paid Content bei Suchmaschinen gefunden werden wollen.

Der Axel Springer Verlag hat gestern angekündigt, seine Bezahlangebote im Internet weiter auszubauen und für ausgewählte Online-Inhalte des „Hamburger Abendblatts“ und der „Berliner Morgenpost“ künftig Gebühren kassieren zu wollen.

Während Nachrichten und Informationen aus den Ressorts Sport, Kultur und Service weiter gratis erhältlich sind, müssen die Nutzer für lokale und regionale redaktionelle Inhalte künftig bezahlen.

Nutzer von morgenpost.de müssen jetzt 4,95 Euro pro Monat zahlen. Das Lokalangebot von abendblatt.de kostet für Nichtabonnenten 7,95 Euro.

Ebenso kostenpflichtig sind Zugriffe auf die Archive der Web-Ausgaben der Springer-Zeitungen.

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