Pay-Content: Britischer Verlag Johnston Press setzt auf Bezahl-Inhalte

30. November 2009 | by Reah

Interessanter Bezahl-content-Ansatz aus England: Die Verleger auf der britischen Insel machen ernst in Sachen PayPay-Content: Nun will auch der Verlag Johnston Press massiv auf Bezahl-Inhalte im Netz setzen und den Gratis-Zugang zu den Online-Ausgaben seiner Zeitungen deutlich einschränken. Zu dem britischen Verlagshaus zählen über 300 Regional- und Lokal-Zeitungen und Anzeigenblätter womit Johnston Press der zweitgrößte Regionalverlag der britischen Insel ist.

Das Bezahlmodell sieht vor Leser für einen kompletten Zugang zu den Web-Inhalten von drei Zeitungstiteln mit 5 Pfund (also rund 5,5 Euro) pro Quartal zur Kasse beten.


Bei drei anderen Titeln soll es nur noch eine Zusammenfassung der Artikel im Internet zu lesen geben.

Mit diesem Pilotversuch hat sich der erste regionale Verleger Großbritanniens gegen ein komplettes Gratisangebot seiner Zeitungen im Internet entschieden. Bereits zuvor hatte Medien-Mogul Rupert Murdoch bekanntgegeben, die Online-Ausgabe der landesweit erscheinenden «Times» vom nächsten Frühjahr an Lesern nur noch gegen Bezahlung zugänglich zu machen. Ein kompletter Zugang zu der in London erscheinenden Wirtschaftszeitung «Financial Times» ist bereits jetzt kostenpflichtig.

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