
Interessante Wende im anhaltenden Zoff um digitale Bücher: Die Europäer wollen die Digitalisierung von Büchern nicht den Amerikanern (namentlich dem kalifornischen Web-Riesen Google) überlasssen, sondern vielmehr eigene Digital-Buch-Initiativen intensiv vorantreiben – so vor allem mit der europäischen Internet-Plattform Europeana.
Dieses ambitionierte Online-Projekt soll weiter ausgebaut werden und sich zu einer EU-Antwort auf das umstrittene Projekt “Google Books” des Internet-Riese Google entwickeln.
Darauf verständigten sich Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten am Freitag in Brüssel. In Europa seien durchschnittlich nur ein Prozent der Bücher auch elektronisch vorhanden, sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding. Für Google Books sollen mehrere Millionen Bücher aus Universitäten und Büchereien eingescannt werden.
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