Sony will 2010 wieder Gewinne machen

19. November 2009 | by Alex Reiger

Sony Chef Howard Stringer

Das miserable Jahr 2010 ist beim japanischen Unterhaltungselektronik-Riesen Sony erst mal abgehakt. Nun richtet sich der Blick beim strauchelnden Elektronik- und Unterhaltungsriesen aus Tokio nach vorne. Was bleibt Sony-Chef Howard Stringer (Bild oben) auch anderes übrig, der grimmigen Laune zum Trotz Optimismus zu verbreiten?

So verkündete der Elektronikriese aus Nippon heute Morgen, der Konzern sei wieder auf „Erholungskurs“ – die Spiele- und Fernsehersparte soll zum Ende des kommenden Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen schreiben.

Der Hersteller der Playstation 3 setzte sich zum Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 (31. März) eine jährliche operative Gewinnmarge von fünf Prozent als Ziel.

Sony rechnet für das laufende Geschäftsjahr dank Kostensenkungen mit einem geringeren Verlust als bislang gedacht. Zum Bilanzstichtag 31. März 2010 soll unter dem Strich ein Fehlbetrag von noch 95 Milliarden Yen (714 Mio Euro) anfallen, wie das Unternehmen kürzlich mitgeteilt hatte. Zuletzt war Sony noch von 120 Milliarden Yen Verlust ausgegangen. Auch andere asiatische Elektronikriesen wie Panasonic spüren wieder Aufwind.

Vor allem auch das defizitäre Handy-Joint-Venture Sony Ericsson (SE) belastet den Sony-Konzern. Wie gestern bekannt wurde, wird Sony Ericsson 2.000 Mitarbeiter entlasssen und verschiedene SE-Standorte dichtmachen. [tf/jas/dpa]

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