SquareTrade-Studie: Asus und Toshiba bauen die besten Laptops – HP Schlusslicht

18. November 2009 | by TechFieber.de

Toshiba-Satellite-P500-P505-Notebook von techfever.

Eine ebenso bittere wie peinliche Pille für den weltgrößten Computer-Hersteller Hewlett-Packard: Der Silicon-Valley-IT-Pionier HP baut einer neuen Studie des amerikanischen Versicherers SquareTrade die am wenigsten zuverlässigen Laptops. Die besten Notebooks kommen keinesfalls aus dem kalifornischen Hightech-Delta, sondern vielmehr aus Asien, genauer gesagt aus Japan und Taiwan: Asus und Toshiba produzieren gemäß der Untersuchung die verlässlichsten Laptops der Welt.

Bei den zwei Spitzenreitern errechneten die Autoren, dass in den ersten drei Jahren nach dem Kauf knapp weniger als 16 Prozent der Geräte nicht mehr funktionieren. Das Schlusslicht des Rankings bildet Hewlett-Packard (HP), wo jeder vierte Laptop in diesem Zeitraum den Geist aufgeben soll.

Fast gleich unzuverlässig wie HP werden laut SquareTrade die Geräte von Acer und Gateway mit einer Ausfallquote von jeweils etwas mehr als 23 Prozent. Im Mittelfeld lagen Sony (16,8 Prozent), Apple (17,4 Prozent) und Dell
(18,3 Prozent).

Weiter wurden die kleineren Netbooks mit Notebooks verglichen. Das Ergebnis zeigte, dass Netbooks im ersten Jahr nach dem Kauf um 20 Prozent anfälliger für Schäden als billige Laptops sind. Im Vergleich zu teuren Geräten beträgt der Unterschied knapp 40 Prozent.

JEDER DRITTE HAT PROBLEME

Generell gilt: Laut Studie muss jeder dritte Laptop-Inhaber in den ersten drei Jahren nach dem Kauf mit einem Ausfall rechnen. In zwei Drittel der Fälle sind Probleme mit der Hardware der Grund, bei einem Drittel wird das Gerät unbeabsichtigt beschädigt. Laut SquareTrade ist eine Ausfallquote von 30 Prozent keine Überraschung, da Laptops im Gegensatz zu vielen anderen Elektrogeräten aus zahlreichen empfindlichen Komponenten bestehen.

SquareTrade bietet unter anderem Garantieverlängerungen für Elektronikgeräte an. Für die Studie hat das Unternehmen mehr als 30.000 eingesendete Laptops undNetbooks analysiert. Dabei handelte es sich um Neuwaren, gebrauchte PC wurden nicht berücksichtigt. [tf/mati/dpa]

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