Hamburger Multimillionär wegen Internet-Kinderpornos angeklagt

17. November 2009 | by Alex Reiger

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Multimillionär wegen des Erwerbs und Besitzes von Kinderpornografie erhoben. Ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der «Hamburger Morgenpost». Das belastende Material sei bereits Ende November 2008 bei einer Durchsuchung in der Villa des Immobilienunternehmers entdeckt worden.

Es soll sich nach Angaben der Zeitung um Hunderte Kinderpornobilder handeln, die die Ermittler auf verschiedenen Datenträgern des 38-Jährigen fanden. Dem Mann wird ferner vorgeworfen, diverse Seiten mit Kinderpornografie im Internet aufgerufen zu haben.

Das Verfahren gegen den Hamburger Beschuldigten ist den Angaben zufolge Teil eines seit 2006 laufenden Verfahrens der Staatsanwaltschaft Bonn. Sie hatte die Kundendatei einer Kinderpornoseite im Internet geknackt und war somit an die Daten von weltweit 4000 Nutzern gelangt. Allein 560 Nutzer sollen aus Deutschland kommen. Für den Besuch der betreffenden Internetseite mit den Kinderpornos sollen die Kunden rund 100 Dollar monatlich gezahlt haben.

Laut «Hamburger Morgenpost» soll der Prozess gegen den 38 Jahre alten Hamburger Anfang 2010 vor dem Amtsgericht beginnen. [tf/mast/ddp]

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