VDZ: Print-Verlage müssen mit massiven Einbußen rechnen

16. November 2009 | by Alex Reiger

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Print-Krise und kein Ende in Sicht: Wenig überraschend bestätigt auch eine neue Studie der Unternehmensberatung Booz & Company, dass Zeitschriftenverlage mit weiterhin schleppenden Geschäften und massiven Einbußen rechnen müsssen. In den nächsten sechs Jahren werde das klassische Geschäft Jahr für Jahr um vier Prozent zurückgehen, sagen die Analysten und Urheber der Studie, die heute im Laufe des Tages bei den Zeitschriftentagen des deutschen Verlegerverbandes VDZ vorgestellt wird.

Laut Booz & Company wird der Gesamtumsatz der Verlage ab 2015 mit 2,9 Mrd Euro gut 700 Mio Euro unter dem Umsatz aus dem Jahr 2008 liegen, den größten Anteil daran hat der Schwund bei den Anzeigen. Doch auch die Erlöse durch den Verkauf der Blätter am Kiosk oder per Abo sollen demnach um circa 200 Mio Euro einknicken.

[Photo: Flickr.com/photos/cld/ / CC BY-SA 2.0]

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