SchülerVZ-Skandal: Erpresser sollte 80.000 Euro bekommen

12. November 2009 | by TechFieber.de

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Pikante neue Details zum folgenschweren Datenklau beim Social Network SchülerVZ: Wie das Hamburger Magazin „Stern“ in seiner heutigen Ausgabe berichtet, war der mutmaßliche SchülerVZ-Erpresser vor seiner Festnahme mit den Betreibern des Online-Netzwerkes eigenen Angaben zufolge nahezu handelseinig.

Matthias L., so der Name des Daten-Diebs, sollte 80.000 Euro von der Sozial-Netzwerk-Firma bekommen, die zum Holtzbrinck-Verlag gehört.

Laut dem Stern-Bericht sagte der Erpresser bei der Polizei aus, dass beim Gespräch mit SchülerVZ sogar ein Vertragsentwurf aufgesetzt worden sei. Auch der Geschäftsführer von SchülerVZ bzw. der VZnet-Gruppe soll der Zahlung von 80.000 Euro zugestimmt haben.

Der bekennende Online-Freak und Hartz-IV-Empfänger hatte über zwei Millionen Datensätze von VZnet heruntergeladen. Matthias L. hatte sich vorvergangene Woche in der U-Haft in der JVA-Plötzensee das Leben genommen.

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Comment (1)

  1. Simon R. says:

    VZ hat schlichweg seine Nutzer verarscht. Die wussten schon lange von Sicherheitslücken und habe nicht das geringste getan. Dieses Verhalten und damit die gesamte Firma ist sehr dubios. Nicht der Datenklau an sich ist das Problem hier, sondern das Verhalten von VZ Netzwerke.

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