SchülerVZ-Skandal: Erpresser sollte 80.000 Euro bekommen

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Pikante neue Details zum folgenschweren Datenklau beim Social Network SchülerVZ: Wie das Hamburger Magazin „Stern“ in seiner heutigen Ausgabe berichtet, war der mutmaßliche SchülerVZ-Erpresser vor seiner Festnahme mit den Betreibern des Online-Netzwerkes eigenen Angaben zufolge nahezu handelseinig.

Matthias L., so der Name des Daten-Diebs, sollte 80.000 Euro von der Sozial-Netzwerk-Firma bekommen, die zum Holtzbrinck-Verlag gehört.

Laut dem Stern-Bericht sagte der Erpresser bei der Polizei aus, dass beim Gespräch mit SchülerVZ sogar ein Vertragsentwurf aufgesetzt worden sei. Auch der Geschäftsführer von SchülerVZ bzw. der VZnet-Gruppe soll der Zahlung von 80.000 Euro zugestimmt haben.

Der bekennende Online-Freak und Hartz-IV-Empfänger hatte über zwei Millionen Datensätze von VZnet heruntergeladen. Matthias L. hatte sich vorvergangene Woche in der U-Haft in der JVA-Plötzensee das Leben genommen.

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