[Test]: Amazon Kindle E-Book

6. November 2009 | by TechFieber.de

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Der Seattler E-Commerce-Riese Amazon ist mit seinem äußerst populären Kindle E-Book-Reader erfolgreicher Vorreiter im E-Book-Feld. Immer mehr Hersteller und Verlage versuchen mittlerweile, dem Geschäftskonzept nachzueifern und sich mit eigenen E-Lesegeräten ein Stück vom verlockenden Kuchen zu sichern. Seit dem 19. Oktober ist Amazons Digi-Schmöker-Gadget mit dem Kindle 2 nun endlich auch hierzulande zu haben.

Das Gerät wirkt solide verarbeitet und ist mit seinen knapp 300 Gramm kaum schwerer als ein Taschenbuch. Dank seines zwei Gigabyte großen Speichers bietet es allerdings Platz für rund 1500 literarische Werke. Mehr als 290 000 englischsprachige Bücher und diverse Zeitungen lassen sich auf Knopfdruck im Kindle-Shop erwerben. Sofern die Rechteinhaber es erlauben, liest der Kindle die Texte sogar vor. Konkrete Ankündigungen zu deutschsprachigen Büchern gibt es aber noch nicht.

Dafür müssen sich Nutzer keine Sorgen um Wi-Fi-Hotspots machen. Die internationale Version kommuniziert via kostenloser UMTS-Verbindung oder Edge/GPRS. Dadurch lassen sich die Bücher beispielsweise auch im Stadtbus ordern. Der Download dauert ein bis zwei Minuten. In Gegenden ohne Netz bleibt nur das Herunterladen per PC. Via USB-Schnittstelle lassen sich auch MP3-Files auf das Gerät übertragen, die der Kindle dann beim Lesen abspielt. Im Unterschied zu den USA ist in Deutschland aber die Surffunktion unterbunden.

Das knapp einen Zentimeter hohe Gerät ist etwas kleiner als ein DIN-A-5-Block und verfügt über ein gut 15 Zentimeter großes E-Ink-Display. Es ist sehr kontrastreich und gut lesbar. Die Schrift lässt sich in sechs Stufen verstellen. Bereits nach wenigen Seiten hat man vergessen, dass man auf einem Monitor liest. Eine Hintergrundbeleuchtung des Displays fehlt allerdings. Dadurch soll sich jedoch die Akkulaufzeit auf bis zu zwei Wochen erhöhen.

«Umgeblättert» wird mit Tasten an beiden Seiten. Praktisch ist das integrierte Wörterbuch, das dem Leser unbekannte Begriffe erklärt. Direkt unter dem Bildschirm befindet sich eine QWERTZ-Tastatur mit gutem Druckpunkt.

Die Nutzung des Geräts ist einfach. Wer über Amazon bestellt, erhält den Kindle bereits mit dem eigenen Amazon-Konto eingerichtet. Einzige deutschsprachige Angebote sind derzeit die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», das «Handelsblatt» und die «Wirtschaftswoche». Der Preis beträgt 259 Dollar. Amazon zieht mit der Bestellung eine Import-Pauschale ein, so dass der Endpreis bei rund 235 Euro liegt.

(tf/sk/ddp)

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Kommentare (2)

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  2. uberVU says:

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