Facebook-Fieber: Jeder vierte Webseiten-Abruf in den USA geht zu Facebook

23. Oktober 2009 | by Alex Reiger

Facebook Developer Garage Paris by Ludovic Toinel.

Der Social-Network-Boom ist ungebrochen. In den USA sind Sozial-Netzwerke mittlerweile derart dominant im Internet, dass sage und schreibe 25 Prozent aller Web-Seiten-Abrufe auf das Konto von Facebook.com gehen sollen (im Bild Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Analysten Perry Drake von der Databank-Marketing-Firma Drake Direct.

Zum Vergleich soll Google.com auf gerade mal acht Prozent des gesamten US-Internet-Traffics kommen – sprich nur jeder zwölfte Klick geht in den USA zu Google, während dagegen jeder vierte Klick bei Facebook.com landet.

Facebook ist das weltgrößte Social Network mit inzwischen über 300 Millionen registrierten Nutzern. Und „FB“ will mit Hochdruck weiterwachsen und mehr Terrain erobern. So arbeitet man in der Facebook-Zentrale im Silicon Valley weiter daran, die Nutzerfreundlichkeit der Seite zu verbessern –  insbesondere soll die Netz-Community noch schlanker werden, um auch auf Mobiltelefonen und in Regionen mit geringen Internet-Bandbreiten optimal laufen zu können.

Zudem will das weltgrößte Sozial-Netzwerk nach Angaben von The Next Web die Homepage und den News Feed des Angebots überarbeiten. Eine ausgewählte Gruppe von Facebook-Usern soll derzeit verschiedene neue Versionen der Seiten testen. Die Facebook-Macher wollen damit unter anderem herausfinden, wie das Handling von “neuen” und “wichtigen” Infos für Social Networker zu vereinfachen ist.

Und auch international will man wachsen: Schon seit Frühjahr 2008 ist Facebook mit einer deutschen Version online – dennoch hatte das kalifornische Unternehmen bislang keine Ambitionen, einen Standort in Deutschland zu eröffnen.

Facebook hat laut der jüngsten ACTA-Studie “Allensbacher Computer- und Technik-Analyse 2009″ in Deutschland pro Monat drei Millionen Nutzer.

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[Photo:  Ludovic Toinel]

San Francisco

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