Neuer Mac, neue Maus, neues Macbook: Apple fährt Microsoft in die Parade

21. Oktober 2009 | by Alex Reiger

Apple iMac   2009 by you.

Guerilla-Marketing der Sonderklasse – Apple fährt überraschend Microsoft in die Parade. Diese Woche sollte eigentlich ja Microsoft die großen Schlagzeilen abgraben. Denn seit Monaten fiebert die Szene auf den 22. Oktober. Mit Spannung wird die offizielle Präsentation des neuen Windows-7-Betriebssystems von Microsoft am Donnerstag erwartet. Und nun schickt sich ausgerechnet der ewige Erz-Rivale Apple an, den Microsofties die Show zu stehlen. Ein bisschen zumindest.

Denn nur zwei Tage vor der „Win7“-Weltpremiere brennt Apple ein regelrechtes Produkt-Feuerwerk ab und enthüllt eine neue iMac-Familie mit einer drahtlosen Tastatur, einer drahtlosen Computer-Maus sowie aufgefrischten Macbooks.

Genauer gesagt betrifft das Update die Einsteiger-Macintosh-Serie iMac, das kleine MacBook, den Mac mini und die neue Magic Mouse, die früher „Mighty Mouse “ hieß.

Bei den iMacs ersetzt Apple die bisherigen 20- und 24-Zoll-Modelle mit größeren Displays. Jetzt kommen die iMac-Varianten mit Bildschirmdiagonalen von 21,5 oder 27 Zoll (das Seitenverhältnis ist jeweils 16:9), außerdem neu ist die LED-Hintergrundbeleuchtung der Displays. Der 21,5-Zoll-iMac kann 1.920 x 1.080 Pixel anzeigen (was FullHD entspricht). Der große Bruder mit 27 Zoll schafft sogar eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel.

Als neuer iMac-Chip steht der Core2Duo-Prozessor von Intel (mit 3,06 GHz getaktet) bei Fuß, die teurere Version hat den 2,66 GHz schnellen Core-i5-Prozessor von Intel. Gegen 180 Euro Aufpreis steht auch der neue Core-i7-Intel-Chip bereit.

Neu beim (kleinen) Macbook ist, dass der Einsteiger-Mac-Laptop (der anderslautenden Spekulationen der letzten Tage weiterhin weiß bleiben wird) wie seine größeren Brüder auch einen Unibody bekommt. Und im Inneren werkeln ab sofort ein 2,26-GHz-Prozessor, 2GB Arbeitsspeicher, ein Nvidia-Grafikchip GeForce 9400M sowie eine 250GB große Festplatte. Der Preis: knapp 900 Euro.

Zudem neu aus dem Apple-Stammhaus im kalifornischen Cupertino ist das Computer-Mäuschen „Magic Mouse“. Und diese 70 Euro teure PC-Maus, die die legendäre, aber schwer umstrittene (da hübsch, aber kaum funktional und sehr pflegebedürftig) „Mighty Mouse“ ablöst, ist bei weitem nicht nur schick, sondern bestens ausgestattet: Die „Magic Mouse“ kann Multitouch und Bluetooth.

Und was macht Windows 7? Wir warten also auf morgen – rechnen angesichts des Marketing-Tam-Tams der letzten Wochen rund um den Windows-7-Launch aber kaum noch mit großen Überraschungen.

Apple hat vorgelegt. Der iMac und damit das Apple-Betriebssystem OS X ist in aller Munde. Es steht 1:0. Gegen Microsoft und Windows 7.

Apple Magic Mouse- by you.

Apple Magic Mouse_ by you.

Apple Magic Mouse _ by you.

Apple MacBook- by you.

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