
Krise, Krise, Krise: Der insolvente Chiphersteller Qimonda, Tochter des Münchner Infineon-Konzerns, muss noch mal kräftig Jobs abbauen – und setzt bei Qimonda Portugal 590 Mitarbeiter auf die Straße. Der dortige Qimonda-Ableger hatte im März Insolvenz anmelden müssen.
Ein Teil der Beschäftigten soll sich bereits schon seit April im Zwangsurlaub befunden haben.
Dennoch ist man zuversichtlich: Durch die neueste Stellenstreichungsrunde soll der insolvente Speicherchip-Hersteller am Leben gehalten werden. Mittelfristig will das Unternehmen sogar wieder Personal einstellen.
Qimonda meldete am 23. Januar 2009 Insolvenz beim Amtsgericht München an. Im Jahr 2007 beschäftigte das Unternehmen weltweit noch über 13000 Mitarbeiter, davon mehr als 5000 an den Standorten München und Dresden.
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