Medienkrise: Time Warner will Print-Geschäft abstoßen

28. September 2009 | by Alex Reiger

innen Time Warner Center by loop_oh.

Der strauchelnde US-Medienriese Time Warner soll einen Verkauf seines gesamten Zeitschriftengeschäfts in Erwägung ziehen. Zum Verlags-Portfolio des New Yorker Medienunternehmens zählen etwa Titel wie das legendäre „Time“-Magazin, die Wirtschaftszeitschrift „Fortune“, „Sports Illustrated“ oder das Tratsch-Blatt „People“.

Künftig will der Konzern mehr ins Unterhaltungsgeschäft investieren. Laut „Businessweek“ kündigte dies der Geschäftsführer des größten Einzelaktionärs der Gruppe, Gordon Crawford von der Fondsgesellschaft Capital Group, bei einer Diskussion an der University of Southern California an.

Zu Time Warner gehören unter anderem das Film- und Fernsehstudio Warner Bros., der Pay-TV-Sender Home Box Office (HBO), der News-TV-Kanal CNN sowie die Time Inc. Buch- und Zeitschriftenverlage.

Der Gewinn des Medienkonzerns (Bild: Innenansicht des Time Warner Centers in Manhattan) schrumpfte zuletzt  um mehr als ein Drittel – der Rückgang war allerdings von Analysten befürchtet worden und fiel sogar noch geringer aus als prognostiziert.

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[Photo loopoh/cc]

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