Medien 2.0: Internet-Manifest gegen Hamburger Erklärung

7. September 2009 | by Alex Reiger

Dem heute vorgelegten Internet-Manifest gegen die „Hamburger Erklärung“ zufolge sei das Gros der deutschen Verlage nicht zukunftsfähig, weil die Branche die neuen Spielregeln der digitalisierten Welt nicht akzeptieren wolle – oder könne. Mit dieser Grundthese wendet sich eine Gruppe von Journalisten und Bloggern öffentlich gegen den „Heidelberger Appell“ und die „Hamburger Erklärung“ der großen deutschen Verlage und Medienhäuser.

Rundum versucht die Gruppe von 15 Journalisten und Internet-Medien-Affinados rund um Sascha Lobo, Stefan Niggemeier oder Mercedes Bunz mit dem Gegenentwurf zur „Hamburger Erklärung“, also einem „Internet-Manifest“, den alten Medienhäusern die Welt zu erklären.

Der Entwurf samt der „17 Behauptungen“, die erklären sollen, „wie Journalismus heute funktioniert“, ist fragwürdig.

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , ,

Kommentare (5)

  1. […] This post was mentioned on Twitter by Peter Suttner. Peter Suttner said: Medien 2.0: Internet-Manifest gegen Hamburger Erklärung …: Hot Gadget Blog. — Topsy.com on Offerten für T-Mob.. http://bit.ly/10TxIa […]

  2. Peter Neubert says:

    Kritik ist ja eine nette Einrichtung. Allerdings hätte ich gerne erfahren, warum der Autor das Internet-Manifest als fragwürdig bezeichnet. Bislang sehe ich diesen Text von Techfieber nur als nutzlosen Kommentar und nutzlose Vermengung von Nachricht und Meinung..

    Die Hamburger Erklärung ist mindestens genauso fragwürdig und ich würde als Leser doch gerne mehr erfahren.

  3. Ich finde das Internet-Manifest grossartig. Und sehr nahe an der Realität. Nachlesen kann man es übrigens hier: http://www.internet-manifest.de/

  4. Ja, das Berliner Internet Manifest ist großartig. Aber warum kümmert man sich derart um den Online Journalismus? Lasst die Verlage doch jammern. Wenn die nicht verstehen, sollen sie doch. Ich kenne viele Journalisten, die keine Ahnung vom Netz haben. Und? Es gehört zum Job eines Journalisten, sich um seine Medien zu kümmern.

    Es brauchen ganz andere Leute in Deutschland kleine Hilfe für das Zurechtkommen im Internet. Das aber interessiert wieder keinen, weil es keine mediale Aufmerksamkeit erzeugt. Und DARUM geht es. Mediale Aufmerksamkeit aber haben die Verlage und Journalisten Dank ihre publizistischen Macht mehr als genug, Und wenn die nachlässt, schmiert man eben eine „Hamburger Erklärung“. Fertig.

    Wir Hamburger ürbrigens haben damit nichts zu tun!

  5. humoristen veröffentlichen ein manifest zum manifest. web.2.5!!!

    http://www.stupidedia.org/stupi/Das_original_Internet-Manifest

Antwort schreiben