Fujitsu Systems in Zukunft ohne XP

28. August 2009 | by Fritz Effenberger

Der einzige europäische Computerhersteller, bisher ein Joint-Venture aus Fujitsu und Siemens und seit kurzem ganz in japanischer Hand, glänzte in der Vergangenheit sowohl durch ausgereifte Produkte als auch krude Entscheidungen. In die letztere Kategorie fällt die glorreiche Idee, in den neuen ESPRIMO Mobile V55x5 Modellen auf die Nutzung der eingebaute Virtualisierungstechnik der Intel Core 2 Duo Prozessoren zu verzichten, wie das britische IT-Magazin The Register berichtet.

Folge: Die Esprimos (und wahrscheinlich auch andere Modelle) können unter Windows 7 kein Windows XP mehr ausführen (virtualisieren). Diese Eigenschaft wurde aber von Microsoft extra deswegen vorgesehen, weil Windows 7 nicht völlig kompatibel zu XP ist. Gerade in Unternehmen mit typischen langen Software-Upgrade-Zyklen eine kritische Eigenschaft. Und gerade für einen IT-Hersteller wie Fujitsu mit vorwiegend Enterprise-Klientel eine klassische Fehlentscheidung, die nochmal ein paar Marktanteile kosten dürfte.

[Link] (pic: Fujitsu Amilo 3540 Centrino 2)

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Comment (1)

  1. Sandro says:

    Der Satz:
    „Die Esprimos (und wahrscheinlich auch andere Modelle) können unter Windows 7 kein Windows XP mehr ausführen (virtualisieren).“ …. Ist totaler Mist.

    Diese Einschränkung gilt NUR für die Esprimo Mobile Vxxxx Modelle !
    Diese „günstigen“ Notebooks machen einen marginalen Teil von Fujitsu aus.

    Der typische Kunde im Geschäftskundenumfeld kauf Lifebooks und „normale“ Esprimo Mobiles von Fujitsu.
    Die Vxxxx Modelle sind die „günstige“ Variante !
    Vor allem die Desktop Modelle Esprimo P und E haben diese Einschränkung NICHT !

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