Piratenpartei nutzt Killerspiele als Wahlkampf-Plattform

11. August 2009 | by Silvia Kling

counterstrike-logo killerspiele killer games by you.

Wahlkampf 2.0 mit „Ingame-Advertising“: Die Piratenpartei nutzt umstrittene Killerspiele als virtuelle Werbeplattform. Dem Berliner Tagesspiegel zufolge kann ab sofort jeder, der will, in den Computerspielen Counterstrike, Left 4 Dead und Team Fortress 2 für die Piratenpartei Werbung machen.

Das System, über das Spieler in virtuellen Welten Wahlwerbung einbauen können, nennt sich „Spraylogo“. Damit kann die Wahlwerbung an freie Flächen in den Online-Spielen „gesprüht“ werden.

So gibt es ein Spraylogo der Piratenpartei, das „gegen ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen“ aufruft. Dieses ebenso umstrittene Verbot hatten die Innenminiser der Länder auf ihrer letzten Konferenz gefordert.

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Kommentare (3)

  1. Naja, endlich gibt es eine Partei, die sich offen gegen die vielfach unbewiesenen Unsinnsbehauptungen stellt, Gewalt in Medien führe zu Gewalt im Alltag. Das Gegenteil ist der Fall. Insofern: Ein Hoch auf die Piraten.

  2. Dom says:

    Da rollt was auf uns zu – etwas gutes! Los Piraten, räumt den Saustall auf!

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