Web-Adressen-Kompressions-Dienst TR.im geht offline

10. August 2009 | by Fritz Effenberger


Im Rahmen der Twitter-Mania gediehen auch die URL-Shortener-Services, die mit einem Klick ellenlange Internetadressen in handliche kurze Zeichenfolgen verpacken. Sonst wäre das mit den 140 Zeichen nicht zu schaffen. Die Betreiber des Verkürzungsdienstes tr.im werfen allerdings jetzt das Handtuch. Man habe keinen Weg gefunden, damit Geld zu verdienen.

Naja. Der Shortener-Service als solcher geht sofort offline, jetzt müssen also alle bit.ly (oder Vergleichbares) benutzen, die von tr.im verkürzten Web-Adresse bleiben bis zum 31. Dezember 09 lesbar, dann wird der Redirect-Server abgeschaltet, wie der Anbieter auf der Tr.im-Website erklärt.

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Kommentare (3)

  1. Stefanz says:

    Oh, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, dass die gekürzten URLs nicht mehr zu erreichen sind wenn einer dieser Dienste den Bach runter geht!

  2. dk says:

    Das wird bestimmt nicht der letzte Dienst sein. Ich hoffe für alle Nutzer, dass die Datenbank zum Download bereit gestellt wird, so würde sich dann die Möglichkeit ergeben alle „Verlinkungen“ weiterhin zu erhalten.

    daniel

  3. Pit Meier says:

    Ich frage mich schon länger, wer braucht eigentlich mehr als einen URL-Verkürzungsdienst? Und wie verdienen die denn eigentlich Geld? Webseiten-Betreiber und auch Blogger wollen zudem ja stets ihre eigentlichen URLs kommunizieren. Also ist das Ende dieses Dienstes doch nur logisch. Weitere werden folgen, wetten?!

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