Sex-Commerce: Jede zweite Bestellung bei Beate Uhse übers Internet

8. August 2009 | by Alex Reiger

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Selbst das Geschäft mit dem Sex ist in wirtschaftlich flauen Zeiten wie diesen nicht mehr das, was es einmal war. Deutlich zu spüren bekommt das auch die Flensburger Sex-Ikone Beate Uhse, deren Geschäft immer zäher läuft.

Insbesondere gilt das für die Beate-Uhse-Ladengeschäfte, wo die „Premium-Laden-Strategie“, mit der sich der börsennotierte Konzern abseits der Porno-Schmuddelecken zu positionieren versucht, kaum auf Touren kommt. In der Folge mussten 27 Filialen dichtgemacht werden. Auf der anderen Seite ringt das Unternehmen im Sex-Film-Geschäft mit der drückenden Kostenlos-Konkurrenz aus dem Netz.

Einziger Hoffnungsschimmer ist der Versandhandel. Hier konnte der Erotik-Riese aus dem hohen Norden im ersten Halbjahr 2009 immerhin 2,7 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften als noch im ersten Halbjahr 2008. Und vor allem der E-Commerce läuft gut: In Deutschland und den Niederlanden soll bereits jede zweite Bestellung über das Internet getätigt werden.

Unterm Strich erwirtschaftete die Beate Uhse AG im ersten Halbjahr 2009 knapp 110 Millionen Euro Umsatz – der operative Gewinn beläuft sich auf immerhin 700.000 Euro.

[Photo: LoopOh/cc]

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Comment (1)

  1. Ätztächzer says:

    Tja, so ist das wohl heutezutage, Websites wie Youporn ist die meistbesuchten Internetseiten der Welt und die gute alte Beate Uhse geht den Bach runter. Schöne neue medienwelt. Auch in der Sexwirtschaft grassiert die Gratis-Kultur.

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