Time Warner: Gewinn bricht um 34 Prozent ein

30. Juli 2009 | by Silvia Kling

innen Time Warner Center by loop_oh.

Die Werbekrise hält die amerikanische Medienbranche weiter fest in Atem: Nun muss auch Time Warner einen massiven Profiteinbruch hinnehmen. Der Gewinn des Medienkonzerns (Bild: Innenansicht des Time Warner Centers in Manhattan) schrumpfte im letzten Quartal um mehr als ein Drittel – der Rückgang war allerdings von Analysten befürchtet worden und fiel sogar noch geringer aus als prognostiziert.

Immerhin konnte die Fernsehsparte mit dem Pay-TV-Sender HBO sowie Turner Broadcasting positiv überraschen.

Einziges Trostpflaster für den Time-Warner-Konzern, der sich mit der Abspaltung der Internet-Sparte AOL im Umbruch befindet: Den Rivalen vom Viacom-Konzern, der Muttergesellschaft hinter MTV und den Paramount Studios, geht es dieser Tage keinesfalls besser. Wie gestern berichtet, muss auch Viacom massive Gewinneinbußen von 30 Prozent wegstecken.Den Spitzenmanagern in der notleidenden amerikanischen Medienbranche geht es nichtsdestotrotz blendend, streichen diese doch nach wie vor fette Gehaltsschecks ein, wie das Bernstein-Institut konstatiert. Top-Verdiener unter den US-Media-Managern ist Leslie Moonves, der Boss des TV-Networks CBS, mit einem Jahresgehalt von knapp unter 32 Millionen US-Dollar im Jahr 2008.

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[Photo loopoh/cc]

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