Palm Pre zum Trotz: US-Mobilfunkriese Sprint Nextel schwer im Minus

29. Juli 2009 | by TechFieber.de

Dan Hesse, President & CEO Sprint Nextel Corporation during his keynote presentation at CTIA WIRELESS by TechShowNetwork.

Au Backe! Da scheint nicht einmal mehr der Erfolg des neuesten iPhone-Rivalen Palm Pre zu helfen. Der angeschlagene amerikanische Mobilfunk-Riese Sprint Nextel (exklusiver Vertreiber des Palm Pre in den USA) verliert weiter ganze Heerscharen von Kunden und schreibt tiefrote Zahlen. Das Minus fiel im letzten Quartal mit 384 Millionen Dollar noch einmal um 12 Prozent tiefer aus als im Vorjahreszeitraum.

Sehr zum Unmut von Sprint-Chef Dan Hesse (Bild oben) sank der Umsatz wegen niedrigerer Einnahmen (insbesondere bei den Vertragskunden) um zehn Prozent auf 8,14 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal verlor Sprint mit rund 300 000 noch mehr Kunden als zu Jahresbeginn.CEO Hesse hofft nun, dass der Exklusiv-Vertrieb des Palm Pre in den USA einen Aufschwung bringt. – Helfen könnte auch der Kauf des kleineren US-Konkurrenten Virgin Mobile, den Sprint am Dienstag angekündigt hatte. Virgin Mobile kommt in den USA eigenen Angaben zufolge auf fünf Millionen Kunden.-

Trotzdem bleibt Sprint Nextel mit seinen 48,8 Millionen Mobilfunknutzern (Ende Juni) die Nummer drei auf dem US-Mobilfunkmarkt. US-Branchenprimus Verizon zählt in seinem Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Vodafone-Konzern rund 87,7 Millionen Kunden. Wie überall in der Branche kämpft auch Sprint mit sinkenden Einnahmen vor allem von Kunden mit Handyvertrag und im Festnetzgeschäft.

Das Unternehmen baut gerade weitere 8000 Stellen ab, rund 13 Prozent der noch verbliebenen Jobs.

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