Apple bringt neues Final Cut Studio und Logic Studio

23. Juli 2009 | by TechFieber.de

Final Cut Studio 2 by Bacteriano.

Soeben flattert hier von Apple die Mitteilung in unsere Inbox, dass der kalifornische Computer- und Entertainment-Riese Apple eine neue Version der Video-Editing-Software-Kollektion „Final Cut Studio“ sowie „Logic Studio“ auf den Markt bringt. Eigenangaben zufolge wurde „Final Cut Studio“ um über 100 neue Funktionen erweitert. Zudem präsentiert der Apfelkonzern die neueste Ausgabe von „Logic Studio“, die ebenfalls mit verschiedenen Upgrades von Logic Pro und MainStage aufwartet.

„Final Cut Studio“ kostet 999 Euro und ist damit deutlich günstiger als die Vorgänger-Version und ist zudem auch als Upgrade für 299 Euro erhältlich. Die deutsche Version von „Logic Studio“ wird im September für 499 Euro erhältlich sein.

Noch mehr Info und Pressemitteilung nach dem Seitenwechsel.

*** Pressemitteilung
CUPERTINO, Kalifornien – 23. Juli 2009 – Apple hat heute ein bedeutendes Update für Final Cut Studio mit mehr als 100 neuen Features und neuen Versionen von Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, Color und Compressor vorgestellt.

Final Cut Studio beinhaltet Final Cut Pro 7, welches die ProRes Codec Familie von Apple erweitert, um nahezu jeden Workflow zu unterstützten. Easy Export ermöglicht die Ausgabe in eine Vielzahl von Formaten in nur einem Schritt. Hinzu kommt die Unterstützung von iChat Theater für eine Zusammenarbeit in Echtzeit.

Motion 4 verfügt über verbesserte Werkzeuge wie 3D-Schatten, Reflektionen sowie Tiefenschärfe für beeindruckende Grafikanimationen und visuelle Effekte. Soundtrack Pro 3 bringt neue Mehrspur-Audio-Tools für eine effizientere Gestaltung der Audio Postproduktion. Color 1.5 beinhaltet eine bessere Final Cut Pro-Integration und die Unterstützung von Full Color-Auflösung. Mit Compressor 3.5 erhält der Anwender neue Eigenschaften, mit denen einfach eigene Export-Optionen aufgesetzt und angepasst werden können.

Zu einem Preis von 999 Euro ist das neue Final Cut Studio 300 Euro günstiger als die Vorgänger-Version und ist außerdem als Upgrade für nur 299 Euro erhältlich.

„Mit 1,4 Millionen Nutzern und einem Marktanteil von 50 Prozent*, ist Final Cut Pro die Nummer Eins im Bereich Software für professionelle Videobearbeitung,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Das neue Final Cut Studio verfügt über mehr als 100 neue Funktionen und erweitert die ProRes Codec-Familie von Apple drastisch, sodass Cutter im Studio mit der höchsten Video-Qualität und bei Aussenaufnahmen mit einer möglichst geringen Bandbreite arbeiten können.“

Final Cut Pro 7, die neueste Version der mit dem Emmy ausgezeichneten Schnittsoftware von Apple, beinhaltet neue Versionen der ProRes Codecs von Apple um nahezu jeden Workflow zu unterstützen. Dies sind ProRes Proxy zum offline und mobilen Editieren bei geringer Bandbreite; ProRes LT für universelles Schneiden und ProRes 4444 für Bearbeitung und Effekte in höchstmöglicher Qualität. Easy Export ermöglicht Anwendern ihre Arbeit an Projekten fortzusetzen, während das Encoding im Hintergrund läuft und die Sequenz für YouTube, MobileMe, iPhone, iPod, Apple TV, DVD oder Blu-ray exportiert wird. Die iChat Theater-Unterstützung ermöglicht eine Echtzeit-Zusammenarbeit durch gemeinsame Nutzung von Final Cut Timelines oder individuelle Quellclips von iChat-Teilnehmern auf der ganzen Welt und das sogar, wenn diese kein Final Cut Pro haben. Weitere Funktionen sind neue Speed-Tools, um die Geschwindigkeit von Clips einfach zu verändern; Alpha-Übergänge um dramatische Effekte mittels beweglicher Oberflächen zu erzeugen und eine native AVC-Intra Unterstützung für die aktuellsten, hochwertigen Kameras von Panasonic.

Motion 4 erweitert die preisgekrönten und einfach zu bedienenden Animations-Tools, sodass Video-Editoren alles, von einfachen Titeln über animierte Credit Rolls bis hin zu beeindruckenden Grafikanimationen schnell gestalten können. Es ist noch schneller möglich umfangreichere 3D-Kompositionen zu erzeugen. Neue, individuell anpassbare Eigenschaften ergänzen Punkt- und Scheinwerferlicht zur Erzeugung realistischer Schatten oder ermöglichen die Umwandlung jeder Form, Video Plane oder Pinselstrichs in eine reflektierende Oberfläche. Motion 4 gibt Cuttern die Flexibilität Tiefenschärfe innerhalb einer 3D-Umgebung durch ausgewähltes Hervorheben einzelner Objekte oder durch die Nutzung mehrerer Objekte für einen Racking Focus-Effekt anzupassen.

Soundtrack Pro 3 enthält leistungsstarke neue Audioeditierungswerkzeuge, wie beispielsweise Voice Level Match. Voice Level Match extrahiert Lautstärkeinformationen des Vokal-Inhalts eines Clips und überträgt diese auf einen anderen Clip, ohne dabei andere Audioinhalte zu verändern. Dadurch kann der jeweilige Bearbeiter von einander abweichende Lautstärkeverhältnisse bei Stimmen einfach korrigieren. Ein weiterentwickelter File Editor beinhaltet neue Tools, um raffinierte Editierungen vorzunehmen oder Feinabstimmungen bei Lautstärkeanpassungen zu realisieren. Dazu werden spezifische Frequenzen, wie beispielsweise das Rascheln von Papier oder der dumpfe Schlag eines Tisches bearbeitet, ohne den Gesamtdialog zu beeinflussen. Das neue fortschrittliche Time Stretch-Feature dehnt und komprimiert Audiomaterial mit einer unglaublichen Präzision. Dabei greift es auf drei von Apple entwickelte Algorithmen oder weitere, von Drittanbietern erhältliche Algorithmen, zurück.

Color 1.5, das Programm für anwenderfreundliche professionelle Farbkorrektur arbeitet nun mit einem größeren Umfang an Sequenzen und Effekten von Final Cut Pro und ein integrierter Workflow erlaubt es den Cuttern ihrer Projekte vollständig in Final Cut Studio abzuschließen. Der neue 4K-Support arbeitet nativ mit Daten von Kameras wie der RED ONE und ermöglicht eine direkte Ausgabe auf ProRes für HD oder DPX für Film. Die erweiterte Unterstützung für neue High Quality-Formate wie AVC-Intra, XDCAM 422 und ProRes 4444 ermöglicht Farbkorrekturen mit einem maximalen Umfang an Farbinformationen.

Compressor 3.5 erleichtert das Encoding und die Ausgabe einer Vielzahl an Formaten. Dies wird möglich durch die Fähigkeit QuickTime-Einstellungen automatisch zu erfassen, ein Easy Export-Template zu erstellen oder ein mini „Droplet“ auf dem Desktop abzulegen, welches spezielle Komprimierungsvorgänge automatisch ausführt. Neue, anpassungsfähige Sharing-Möglichkeiten erleichtern die Veröffentlichung auf YouTube und MobileMe oder den Export für iPhone, iPod, Apple TV und Mobiltelefone. Für hochqualitatives HD-Material erleichtern Menü-Templates und Encoding-Voreinstellungen die Erstellung von Blu-ray-Disks. Final Cut Studio verfügt außerdem über DVD Studio Pro, einer leistungsstarken DVD-Authoring-Anwendung mit Drag and Drop Tools, On Screen Editing und Echtzeitvorschau.

Soundtrack Pro und Compressor sind zudem Teil des neuen Logic Studio. Dies erleichtert Anwendern von Final Cut und Logic die Zusammenarbeit als auch den einfachen Dateiaustausch.

Apple hat heute ebenfalls Final Cut Server 1.5 vorgestellt, das Media Asset Management und Workflow-Automation-Tool für Final Cut Studio. Final Cut Server 1.5 beinhaltet leistungsstarke neue Features wie ein leichtgewichtiges Offline-Editing mit ProRes Proxy, Produktionshierarchien zur Organisation der Medien und Unterstützung von Still-Sequenzen für einfaches Betrachten und Verwalten des Workflows von Bildfolgen und Effekten. Final Cut Server verfügt nun über unlimitierte Anzahl an Client-Lizenzen und ist für 999 Euro als Vollversion oder für 299 Euro als Upgrade für bestehende Anwender erhältlich.

Preise & Verfügbarkeit
Final Cut Studio wird ab sofort ausgeliefert und ist über den Apple Store (www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel für 999 Euro inkl. MwSt. verfügbar, für bereits bestehende Final Cut Studio und Final Cut Pro Anwender ist ein Upgrade für 299 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Die vollständigen Systemvoraussetzungen und weitere Informationen über Final Cut Studio sind unter www.apple.com/finalcutstudio zu finden. Final Cut Server 1.5 wird ab sofort ausgeliefert und ist über den Apple Store (www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel für 999 Euro inkl. MwSt. verfügbar und beinhaltet unlimitierte Client-Lizenzen, für bereits bestehende Final Cut Server Anwender ist ein Upgrade für 299 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Die vollständigen Systemvoraussetzungen und weitere Informationen über Final Cut Server sind unter www.apple.com/finalcutserver erhältlich.

* basierend auf Marktdaten von SCRI International Inc. im Bereich Broadcast und professionelle Videobearbeitung, die Apple 2008 als Marktführer in der Postproduktion bei nicht-linearen Schnittsystemen mit einem Anteil von 50 Prozent ausweisen.

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Apple stellt neues Logic Studio mit bedeutenden Upgrades von Logic Pro und MainStage vor

CUPERTINO, Kalifornien – 23. Juli 2009 – Apple hat heute die nächste Version von Logic Studio vorgestellt, die bedeutende Upgrades von Logic Pro und MainStage sowie mehr als 200 neue Features enthält, die komplexe Aufgaben vereinfachen. In Logic Pro 9 finden sich die neuen Plug-Ins Amp Designer und Pedalboard, die realistische virtuelle Gitarrenverstärker und Stompbox Effekte bieten mit denen man großartige individuelle Gitarren-Rigs kreieren kann. Eine neue Palette an Flex Time-Werkzeugen ermöglicht es Nutzern von Logic das Timing und das Tempo von Audiomaterial schnell und unkompliziert zu verändern. MainStage 2 – die Live-Performance Anwendung von Apple – enthält neue Playback- und Loopback Plug-Ins. Mit dem Playback Plug-In können Begleitspuren bereit gestellt werden, das Loopback Plug-In ermöglicht kreative Loop Recordings in Echtzeit für den Live-Auftritt auf der Bühne. In Logic Studio enthalten sind das neue Soundtrack Pro 3 mit neuen Mehrspur-Audio-Tools für die Videoproduktion und Compressor 3.5 für das Encoding in eine Vielzahl an Formaten.

„Das neue Logic Studio ist ideal für professionelle Musiker, Live Performer und begeisterte Anhänger von GarageBand, die ihre Musik auf das nächste Level bringen wollen,“ sagt Philip Schiller Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Gitarristen werden sowohl Amp Designer als auch Pedalboard lieben und die neuen Flex Time-Werkzeuge ermöglichen es, Recordings schnell zu verbessern und tighte Aufnahmen zu schaffen.“

Die neuen Plug-Ins Amp Designer und Pedalboard geben Gitarristen unglaubliche neue Möglichkeiten an Recording und Sounddesign an die Hand. Amp Designer bildet 25 legendäre Vintage- und moderne Verstärker-Topteile bis ins kleinste Detail mit den jeweils passenden Bedienelementen nach. Dazu 25 gepaarte Lautsprecherboxen, die den Klang und das Feeling einer Gitarre, die über einen echten Röhrenverstärker gespielt wird, emulieren. Gitarristen können ihr inviduelles Rig erschaffen, indem sie verschiedene Verstärker mit Boxen, Reverbs und EQs zueinander passend kombinieren. Dazu können sie aus drei verschiedenen Mikrophontypen wählen, die im dreidimensionalen Raum verteilt werden, um den idealen Gitarrenklang einzufangen. Pedalboard bietet eine Auswahl an 30 Stompbox Gitarrenpedalen, die in jegliche Anordnung gebracht werden können, um eine riesige Vielfalt an abgefahrenen, kreativen Effekten zu erzeugen, darunter Overdrive, Distortion, Fuzz, Delay, Chorus, Flange, Phaser, Tremolo, Treble Boost, Wah und viele mehr.

Flex Time ist eine neue Werkzeugsammlung, die es Musikern ermöglicht das Timing und das Tempo von aufgenommenem Audiomaterial, darunter auch Stimmen und Instrumente, schnell und einfach zu manipulieren und dadurch tighte Aufnahmen zu erreichen. Dank der Benutzung von Flex Tool können individuelle Beats in einer Wellenform unkompliziert mit nur einem Mausklick verschoben werden – lästiges Schneiden und Editieren ist dazu nicht notwendig. Audio Quantize kann sofort durch Selektion eines einzelnen Menüpunkts das Timing einer gesamten Performance anpassen oder ausbessern, indem es Noten und Beats an einem musikalischen Gitter ausrichtet. Varispeed bietet die Möglichkeit eine komplette Mehrspur-Produktion zunächst zu verlangsamen und dann wieder zu beschleunigen, um die Aufnahme schwieriger Parts zu vereinfachen. Flex Time bietet zudem die Möglichkeit aufgenommene Tracks zwischen verschiedenen Logic Projekten hin- und herzubewegen und aufeinander anzupassen, selbst wenn die Spuren in unterschiedlichen Tempi aufgenommen wurden. Die Ausführung sämtlicher Flex Time-Veränderungen erfolgt nicht-destruktiv und in Echtzeit, sogar wenn die höchstmöglichen Qualitätseinstellungen gewählt wurden.

In MainStage 2 können Musiker auf alle Instrumente und Effekte aus Logic Studio zurückgreifen und ihren Mac in ein ultimatives Rig für Live-Auftritte verwandeln. Das neue Playback Plug-In liefert Musikern eine Band, von der sie sich begleiten lassen können. Vorab aufgenommene Audiospuren darunter Drums, Soundeffekte und anderes Begleitmaterial, können während der Live-Performance abgerufen werden. Das neue Loopback Plug-In ermöglicht es Musikern auf Basis der eigenen Performances aufzunehmen, zu „schichten“ und dazu zu jammen. Auf diese Art und Weise kann ein einziger Musiker beispielsweise zunächst einen Rhythmus zugrunde legen und dann selbst darüber Solo spielen.

Soundtrack Pro 3 enthält leistungsstarke neue Audioeditierungswerkzeuge, wie beispielsweise Voice Level Match. Voice Level Match extrahiert Lautstärkeinformationen des Vokal-Inhalts eines Clips und überträgt diese auf einen anderen Clip, ohne dabei andere Audioinhalte zu verändern. Dadurch kann der jeweilige Bearbeiter von einander abweichende Lautstärkeverhältnisse bei Stimmen einfach korrigieren. Ein weiterentwickelter File Editor beinhaltet neue Tools, um raffinierte Editierungen vorzunehmen oder Feinabstimmungen bei Lautstärkeanpassungen zu realisieren. Dazu werden spezifische Frequenzen, wie beispielsweise das Rascheln von Papier oder der dumpfe Schlag eines Tisches bearbeitet, ohne den Gesamtdialog zu beeinflussen. Das neue fortschrittliche Time Stretch-Feature dehnt und komprimiert Audiomaterial mit einer unglaublichen Präzision. Dabei greift es auf drei von Apple entwickelte Algorithmen oder weitere, von Drittanbietern erhältliche Algorithmen, zurück. Soundtrack Pro und Compressor sind zudem Teil des neuen Final Cut Studio. Dies erleichtert Anwendern von Final Cut und Logic die Zusammenarbeit als auch den einfachen Dateiaustausch.

Preise und Verfügbarkeit
Die deutschsprachige Version von Logic Studio wird im September zu dem empfohlenen Verkaufspreis von 499 Euro inkl. MwSt. über den Apple Store (www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel erhältlich. Registrierte Nutzer von Logic Studio und Logic Pro erhalten das Upgrade auf die neue Version von Logic Studio für 199 Euro inkl. Mwst. Die vollständigen Systemvoraussetzungen, sowie ausführlichere Informationen zu Logic Studio, findet man unter www.apple.com/logicstudio. Die deutschsprachige Version von Logic Express, eine kompaktere und kostengünstigere Version von Logic beispielsweise für GarageBand Nutzer, die mehr Power und Kontrollmöglichkeiten wollen, wird im September ausgeliefert und wird zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 199 Euro inkl. MwSt. über den Apple Store (www.applestore.de), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel erhältlich sein.

Apple hat die Revolution des Personal Computing in den 70er Jahren mit dem Apple II begründet und in den 80er Jahren mit dem Macintosh neu definiert. Heutzutage gilt Apple als das innovativste Unternehmen innerhalb der Industrie – im Desktop- und Notebook-Bereich, durch das Mac OS X Betriebssystem sowie Consumeranwendungen wie iLife und diversen Nichtprofessionellen Softwareapplikationen. Darüber hinaus führt Apple die digitale Musikrevolution mit den portablen Musik- und Video-Playern iPod und dem iTunes Online Store an und ist mit dem revolutionären iPhone in den Mobilfunkmarkt eingetreten.

[Photo: Bacteriano/cc]

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