[Update] Verbraucherzentrale leitet Unterlassungsverfahren gegen Social Networks ein

15. Juli 2009 | by Reah

Xing-screenshot-april-2009 by you.

[Update 15.07.2009 17:11] Das Business-SozialNetzwerk Xing reagiert nun als erste Internet-Community auf die Forderungen der Verbraucherschützer (vzbv) und will die AGB ändern damit Xing-Nutzer künftig ihre Daten besser kontrollieren können. Wie vom offiziellen Firmenblog verlautet, begrüßt Xing die Initiative der Verbraucherzentrale Bundesverband zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei sozialen Netzwerken und plane, „bereits heute die mit den Verbraucherschützern abgestimmte Weiterentwicklung der eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen einzuführen„.

[Original Post 14.07.2009] Big Trouble die für Sozial-Netzwerker Facebook, StudiVZ, MySpace, Xing & Co.: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nimmt die Anbieter Sozialer Netzwerke ins Visier. Gegen die Plattformen MySpace, Facebook, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de und Xing leitete der Verband Unterlassungsverfahren ein. „Die Bedeutung Sozialer Netzwerke nimmt stetig zu. Jetzt müssen die Betreiber ihre Hausaufgaben in Sachen Verbraucherschutz machen“, so Vorstand Gerd Billen. Die Aktion wird koordiniert vom neuen vzbv-Projekt „Verbraucherrechte in der Digitalen Welt“.

In der Kritik stehen Vertragsbedingungen und Datenschutzbestimmungen, die Nutzer benachteiligen und den Betreibern weitgehende Rechte einräumen. Gegenstand der aktuellen Verfahren sind insbesondere Regelungen zur umfassenden Datennutzung und -verarbeitung. Diese erfolgen oft ohne Einwilligung des Nutzers und weit über den eigentlichen Zweck hinaus.

„Dem Betreiber alle Rechte – dem Verbraucher bleibt das Schlechte: nach diesem Motto scheinen die Sozialen Netzwerke viel zu häufig zu verfahren“, kommentiert Billen die bisher analysierten Netzwerke. „Wir hatten angesichts einer Vielzahl von Selbstverpflichtungen und anderen Erklärungen der Betreiber nicht mit solch schlechten Standards gerechnet.“

[Link]

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , , ,

Comment (1)

  1. Geht vollkommen in Ordnung so. Die Portale müssen nun reagieren mit der Anpassung ihrer AGBs und damit zuerst auch mal die die Voreinstellungen ihrer Geschäfts- und Datenschutzbestimmungen nutzerfreundlicher gestalten. denn das liest ja keine sau, geschweige denn versteht die einer

Antwort schreiben