
Das Geschäft des weltgrößten Chip-Herstellers Intel ist im zweiten Quartal stärker angesprungen als gedacht. Intel hat im zweiten Quartal operativ besser abgeschnitten als erwartet. Jedoch: Eine von der EU verhängte milliardenschwere Rekord-Kartellstrafe hat dem Prozessor-Riesen aus dem Silicon Valley ingesamt einen Verlust beschert.
Dieses Negativergebnis markiert den ersten Quartalsverlust seit 22 Jahren – operativ steht der Weltmarktführer allerdings glänzend dar. Branchenbeobachter werten das als positives Signal für die ganze Branche.
Laut Intel-CEO Paul Otellini sei die Wachstumsrate vom ersten auf das zweite Quartal die stärkste seit 1988 – was auf ein saisonbedingt stärkeres zweites Halbjahr schließen lasse.
Wollen wir hoffen, dass Otellini Recht behält. Denn gleichzeitig sagen die Marktforscher von iSupply in heute veröffentlichten Studien, dass die (Desktop-)PC-Umsätze auf das Niveau von 2001 abgestürzt sind.
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