Rupert Murdochs Medienkonglomerat News Corp. kommt nicht aus den Schlagzeilen. Gestern die Bestätigung der Massenentlassungen beim strauchelnden Social-Network-Ableger MySpace, heute Spekulationen um massive Umstrukturierungen des hinter den Erwartungen zurückbleibenden Internet-Geschäfts.
Medienberichten zufolge steht der News-Corp.-Internet-Arm Fox Interactive Media (FIM) gar vor der Auflösung. Deren Tochter-Unternehmen wie das Sozial-Netzwerk MySpace, das Foto- und Videoportal Photobucket oder der Online-Medien-Dienst Flektor sollen mehr Eigenverantwortung erhalten.
Und auch das Personal-Karussell rotiert: So soll Jeff Berman, oberster Anzeigen-Manager bei MySpace, abgelöst werden. Kaum verwunderlich: Schließlich leidet MySpace nicht nur unter Nutzerschwund (insbesondere in Richtung des Branchenprimus Facebook.com), sondern auch unter deutlich rückläufigen Werbeeinnahmen.
Der einstige Marktführer MySpace wurde dieses Jahr vom Konkurrenten Facebook überholt – und zwar bezüglich Nutzerzahlen und Firmenwert. Wie die Kollegen vom US- Techblog Techcrunch vorrechnen, ist Facebook mittlerweile gut 50 Prozent mehr wert als Rivale MySpace.
In dem Ranking wird der Marktwert berechnet, indem monatliche User-Zahlen nach dem Wert von Internet-Inseraten gewichtet werden.
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