Romane als iPhone-Apps

28. Mai 2009 | by Fritz Effenberger

Ende der Verlagsindustrie? Random House, US-Verlag im Bertelsmann-Konzern, hat zumindest ein paar Mitarbeiter, die heimlich mitdenken.

Sonst wäre es nicht zu erklären, dass jetzt aktuelle Bestseller-Romane (bisher nur in englischer Sprache) als iPhone-Apps im Apple-App-Store zu haben sind. Der Preis ist mit über 8 Euro für ein Ebook noch etwas hoch angesiedelt.

Aber die Idee, jeden Roman in ein eigenes App zu verpacken, ist schlau: So spart sich der Kunde das Downloaden und Benutzen eines separaten Readers, und der lustige Roman-Pirat muss den Text erst extrahieren, bevor er ihn via P2P weitersegeln lässt.

Mit dabei: Videos, Interview mit dem Autor, Multimedia. Sobald der Preis erst auf einen vernünftigen, marktgerechten Betrag fällt, sagen wir man 2 Euro 50, sehe ich allerbeste Chancen für diese Zweitvermarktungsschiene.

Ich meine, Bücher aus Papier wird es noch lange geben. Aber die sind auch auch nach dem selben Prinzip gebaut: Text und App in einem. Nur eben ohne Multimedia.

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