Traffic-Treiber: Facebook und Twitter pushen Nachrichtenseiten, Google News abgehängt

20. Mai 2009 | by TechFieber.de

twitter by you.Gute Nachrichten für Online-Verleger und Blogger in Zeiten des Echtzeit-Internets: News-Sites im Netz profitieren kräftig vom MikroNews-Dienst Twitter und Social Networks wie Facebook.com: Links, sprich Weiterleitungen von Twitter generieren bei mehr und mehr Online-Publikationen ordentlich Klicks, ergo Traffic. Bei Zeitungen von der britischen Insel soll laut dem Marktforschungsunternehmen Hitwise bereits 0,3 Prozent des Web-Traffics von Twitter.com kommen.

Und über das weltgrößte Sozial-Netzwerk Facebook.com sollen sogar 3,3 Prozent der Leser kommen. Dies passt zum Stimmungsbild in den Staaten, denn auch aus den USA mehren sich die Berichte, dass große Portale längst mehr Traffic über Facebook generieren als über Google. Laut Hitwise kommen in Großbritannien lediglich 1,75 Prozent der Nutzer bzw. Klicks über den Google-Nachrichten-Aggregator „Google News“.

Insbesondere Twitter.com avanciert damit mehr und mehr zum Google-Rivalen; schließlich schickt sich der florierende Micro-Blogging-Dienst nun ja auch an, den Online-Riesen Google.com auch in seinem Stammgeschäft, der Suche im Netz, zu attackieren. Dafür will Twitter.com seine Suchfunktionen signifikant zur Echtzeit-Suche erweitern und  künftig den Links innerhalb von Tweets nachspüren und Inhalte der Seiten indexieren – und damit das Web durchsuchbar machen.

Angetrieben wird das Echtzeitinternet inzwischen von mehr als 200 Millionen Internetnutzern auf Seiten wie Twitter, Facebook oder Friendfeed, wie die FAZ heute vorrechnet.

Zum Thema:

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , , , ,

Kommentare (2)

  1. […] Die Bedeutung von Links kann gar nicht überschätzt werden: Das Marktforschungsunternehmen Hitwise hat für Großbritannien analysiert, dass zehn Prozent aller Links von Twitter auf Zeitungswebseiten führen.  Da Nutzerzahlen von Twitter in Europa noch gering sind, ist das erst 0,3 Prozent des Gesamttraffics. Links von Facebook auf Verlagsseiten machen in GB aber schon 3,3 Prozent des Traffics aus – doppelt soviel wie von Google. (Mehr dazu bei Techfieber). […]

  2. […] Die Bedeutung von Links kann gar nicht überschätzt werden: Das Marktforschungsunternehmen Hitwise hat für Großbritannien analysiert, dass zehn Prozent aller Links von Twitter auf Zeitungswebseiten führen. Da Nutzerzahlen von Twitter in Europa noch gering sind, ist das erst 0,3 Prozent des Gesamttraffics. Links von Facebook auf Verlagsseiten machen in GB aber schon 3,3 Prozent des Traffics aus – doppelt soviel wie von Google. (Mehr dazu bei Techfieber). […]

Antwort schreiben