Konzept: Windenergie aus Strommasten

20. Mai 2009 | by Fritz Effenberger

Strom aus Windgeneratoren könnte erheblich zur Verbesserung unserer Gesamtenergiebilanz beitragen – wären da nicht die kontrovers diskutierten Rotoren.

Die französischen Designer Nicola Delon, Julien Choppin und Raphael Menard haben sich eine verblüffende Lösung einfallen lassen. Ihr Konzept „Wind-In“ nutzt die bereits vorhandenen, nahezu ubiquitären Überland-Strommasten als Träger für Vertikalrotoren. Der so erzeugte Strom wird direkt ins Netz eingespeist.

Erste Berechnungen ergaben, dass ein Umrüsten aller französischen Pylone etwa 15 % des national benötigten Stroms liefern würde, und das wegen der verteilung auch noch einigermassen gleichmässig. Dafür könnte man ganze sechs Atomkraftwerke abschalten, und hier sehe ich dann auch das eigentlich Problem: Wer kommt gegen die staatlich verfilzte französische Atomindustrie an?

Aber das Konzept ist beeindruckend.

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